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Chevrolet (USA)

Chevrolet (USA)
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15 Bewertungen: 4.07 / 5 Punkte

GESCHICHTE

Das ursprüngliche Unternehmen wurde 1911 von Louis Chevrolet gegründet. Der Rennfahrer hatte die Idee ein Fahrzeug auf den Markt zu bringen, der konkurrenzfähig zu Ford sein sollte. Dieses gelang ihm mit dem Modell Classic, das für fünf Personen Platz bot und eine Geschwindigkeit von 105 km/h erreichen konnte.

BILDER

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Der Camaro spannt die Muskeln an – Hennessey sei Dank!

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VIDEOS

00:02:49 Report / News
16.09.2011
00:09:24 Test
11.10.2011
00:07:22 Classic / Super Cars
26.12.2010
00:03:59 Offroad / Test
29.04.2011
00:02:59 Test
13.05.2011
00:03:34 Super Cars / Tuning
20.10.2011
00:13:57 Report
19.01.2012
00:01:00 News
27.10.2011
GESCHICHTE FORTSETZUNG

1918 kaufte General Motors das Unternehmen auf. Chevrolet wurde ab diesem Moment zum Warenzeichen mit dem Ziel weltweit zu einer renumierten Marke zu werden. Es wurde viel in die Forschung und Weiterentwicklung investiert, denn Chevrolet sollte auf der ganzen Welt für Innovation stehen. Diese Philosophie wurde und wird sehr konsequent und erfolgreich in den letzten hundert Jahren umgesetzt.

Von 1920 bis 1930 ging man mit Chevrolet auf Expansionskurs. In Dänemark wurde ein Werk für die LKW-Herstellung eröffnet und es entstanden Produktionsstätten in Belgien, der Schweiz, Polen, Großbritanien und Deutschland für den PKW - Bereich. Selbst die Phase der Depression zwischen 1930 und 1940 konnte der Marke nichts anhaben. Verbesserte Bremsen und die neu eingeführte Einzelradaufhängung zur Verbesserung des Fahrkomforts sicherten den Verkauf und die Konkurrenzfähigkeit. 1948 lief schließlich der 21 Millionste Wagen vom Band. Zu dieser Zeit legte die Automobilbranche eine Zwangspause ein, da die USA in den 2. Weltkrieg eingriff. Chevrolet produzierte daraufhin Ausrüstungen und Fahrzeuge für die US-Army, so dass das überleben auch in diesen schwierigen Zeiten gesichert war.

In der Nachkriegszeit, als die Menschen Ablenkung brauchten, wurde der Rennwagen zum Mittelpunkt und in der Ölkrisenzeit (1970) der Kleinwagen. 1980 ging man mit Chevrolet mit technischen beziehungsweise elektrischen Neuerungen, wie dem ABS - System (was bis heute Bestand hat) auf den Automarkt, was erneut einen hohen Absatz garantieren sollte. Mit der Übernahme des Koreaners Daewoo 2005 sicherte sich Chevrolet ein ausgebautes Händler und Vermarktungsnetz, was den Stand zusätzlich stabilisierte und die Fertigung wieder nach Europa holte.

Von 1911 bis heute zeichnet Chevrolet aus, dass es immer wieder verstanden wurde die Zeichen der Zeit zu erkennen und zu nutzen. Die Marke war immer international aktiv, aber stets mit starken Unterschieden in den Modellreihen des jeweiligen Landes. Aktuell ist in der Führung geplant die Modellreihen in Europa und Amerika wieder mehr anzugleichen, was mit einigen Modellen getestet wird. Inwieweit das umgesetzt werden kann, wird die Zukunft zeigen.

Die Geschichte einiger Modelle

1953 setzte sich Chevrolet mit der Einführung des Sportwagens Corvette ein bleibendes Denkmal. Es ist bis heute das bekannteste Modell und steht für absolute Sportlichkeit auf höchstem Niveau. Bei der Markteinführung war die Corvette mit einem 3,8 Liter Motor und 6 Zylindern ausgestattet. Die Karosserie bestand aus glasfaserverstärktem Kunststoff, was eine absolute Neuheit auf dem Automarkt war. Die überarbeitete Version des Motors als V8 Small Block brachte den Durchbruch, so dass über 1,5 Millionen Fahrzeuge dieses Modells bis heute verkauft werden konnten. Außerdem ist der V8 Motor der am längsten gebaute Motor der Welt und wird noch immer in Serie hergestellt. 1990 konnten mit der Corvette C4 ZR1 / L98 neue Rekorde aufgestellt werden, was den Status weiter sicherte.

Die Corvette wurde in Europa zur eigenen Marke und ist der traditionsreichste amerkanische Sportwagen.

Der Rennsport wurde von Chevrolet auch als Plattform genutzt, um ein weiteres Modell bekannt zu machen - der Camaro. 1967 wurde er durch seine großen Erfolge im Rennsport zu einer bekannten Marke unter der professionellen Führung von Chevrolet. Der Camaro ist ein Sportcoupe mit starkem Motor und einer absolut eigenen beziehungsweise unverwechselbaren Optik. Bis heute ist die Nachfrage unter Sportwagenbegeisterten ungebrochen, weswegen er noch immer produziert wird.

Allgemein lässt sich zur Geschichte der Modelle sagen, dass viele Modelle in verschiedenen Ländern getestet wurden. Amerika zählte zu dem Markt, auf dem die ursprünglichen Chevrolet - Modelle am besten Fuß fassen konnten. In Europa war die Corvette lange die einzige Modellreihe, die durchgehend erhältlich war. Mit der übernahme von Daewoo startet Chevrolet allerdings sein großes Comeback auf dem europäischen Markt. Die koreanischen Fahrzeuge wurden langsam mit dem Logo von Chevrolet bestückt, wodurch die Marke mit ihren asiatischen Modellen ihren Bekanntheitsgrad in Europa wieder steigern konnte.

Die verschiedenen Modellvarianten

Bei den Modellvarianten von Chevrolet gibt es große Unterschiede in den betreffenden Ländern. Die Modellpalett in Amerika ist zum Beispiel wesentlich größer als auf dem europäischen Markt.

Der amerikanische Markt:

In der Kleinwagenklasse findet man den Aveo, einer der wenigen Modelle, die in den USA und in Europa in identischer Optik und Ausstattung angeboten werden. Es folgt der kleine Van HHR. Die Stufenheck - Limosine Cobalt soll 2011 von dem Modell Cruze abgelöst werden, der in Europa bereits vertrieben wird. In der Mittelklasse steht der Chevrolet Malibu gefolgt von dem Modell Impala, dessen Geschichte bis 1959 zurückreicht. Die absoluten Klassiker unter den Sportwagen sind natürlich auch in den USA stark vertreten; der Camaro und die Corvette.

Der aktuelle europäische Markt:

In der Kleinstwagenklasse hielt sich lange der Chevrolet Matiz, der allerdings 2010 von dem Nachfolgemodell Spark abgelöst wurde. Es folgen der Kleinwagen Aveo, der in den Autotests 2011 gute bis sehr gute Ergebnisse erzielen konnte, sowie das Stufenheck Cruze, der der Mittelklasse angehört. Mit dem Modell Chevrolet Orlando soll ab 2011 die Kategorie der Kompaktvans (mit einer Länge von 4,65m) abgedeckt werden. Als letztes Modell sollte noch der Chevrolet Captiva erwähnt werden. Der Captiva 3,2 Liter läuft in den Fabriken von Daewoo vom Band und besteht zum größten Teil aus einer australischen Konstruktion sowie deutschen Elementen in der Getriebe- und Elektrotechnik. Dies macht deutlich, das Chevrolet auch mit internationalen Konstrukteuren und Wissenschaftlern zusammenarbeiten, um das ursprüngliche Ziel, eine innovative Marke zu sein, nicht aus den Augen zu verlieren.

Weitere Märkte sind Russland, Asien und Lateinamerika. In Russland sind nur wenige ausgesuchte Modelle erhältlich und im asiatischen Raum, auch durch die Übernahme von Daewoo, steigt die Nachfrage und damit auch die Vielfalt der Modellreihe.

2010 reagierte Chevrolet auf die Forderung nach umweltfreundlicherer Mobilität mit dem Volt. Dieses Modell sollte wieder einmal beweisen, dass Chevrolet schnell reagiert. Der Volt ist ein Elektrofahrzeug, welches eine länger Fahrzeit beziehungsweise eine größere Reichweite bieten konnte wie die bisher konkurrierenden Modelle anderer Hersteller. Damit stellte man einmal mehr unter Beweis, dass Chevrolet nicht umsonst seit 100 Jahren eine der stärksten Automarken der Welt ist.

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