GESCHICHTE
Bugatti, der französische Automobilhersteller aus Molsheim im Elsass gilt als Inbegriff für Exklusivität, Sportlichkeit, Luxus und Eleganz. Die von Bugatti in handwerklicher Präzision gefertigten Fahrzeuge hatten den Ruf als beste Sportwagen ihrer Zeit und machten die Marke zu einer Legende. Gegründet wurde das Unternehmen 1909 von Ettore Bugatti. Bis zum zweiten Weltkrieg gewann das Unternehmen zahlreiche Rennen, unter anderem den ersten Grand Prix von Monaco. 1987 kaufte Romano Artioli, ein italienischer Unternehmer, den Namen Bugatti und gründete die Bugatti Automobili SpA. 1991 kam der Bugatti EB110 auf den Markt. Er galt damals als der technisch fortschrittlichste Supersportwagen der Welt. Seit 1998 gehört Bugatti zum Volkswagen-Konzern. Seit dem Jahr 2005 verkauft Bugatti den Veyron 16.4. Das erste Bugatti-Serienmodell unter VW-Regie debütierte als damals schnellstes Serienauto der Welt (407 km/h) mit 1001 PS und einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 2,5 zum Preis von über einer Million Euro. 300 Exemplare des Veyron sollen insgesamt entstehen. Der elegante, individuelle und eigenständige Charakter der Automobile soll sich auch im Markenzeichen von Bugatti widerspiegeln: Das Perloval mit 60 Perlen, das stilisierte Initial des Gründers Ettore Bugatti und der klare Schriftzug des Unternehmens finden sich seit 1909 auf jedem einzelnen Bugatti-Modell.