Leichtbau war lange Zeit die Königsdisziplin im Fahrzeugbau. Inzwischen ist daraus eine Art Breitensport geworden. Auf der IAA präsentieren Hersteller und Zulieferer innovative Materialkompositionen und technische Lösungen, die das Auto abspecken lassen.
Fast eine Million Besucher aus dem In- und Ausland, über 1.000 Aussteller, proppevolle Messhallen: Nach dem Abschluss der diesjährigen Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) ziehen die Veranstalter eine äußerst positive Bilanz.
"Nanu", wird mancher Besucher der IAA denken, wenn er am Ford-Stand ein Zweirad entdeckt. Die Kölner folgen dem Trend der Zeit und zeigen ein hochmodernes Fahrrad mit batterieelektrischer Tretunterstützung. Das "eBike" des Autobauers soll aber ein Einzelstück bleiben, zunächst zumindest.
Diese Mädels dürften jetzt dicke Finger haben: Nach 8.955 Runden haben Patricia und Michelle aus Gelnhausen das 24-Stunden-Carrerabahn-Rennen am Rande IAA gewonnen. Der Lohn fürs am Rädchen drehen: ein nagelneuer Chevrolet Aveo.
Maserati steht für Sportlichkeit und Luxus. Mit der auf der IAA gezeigten SUV-Studie Kubang wollen die Italiener nicht nur ihre Modellpalette ausweiten sondern diese Tugenden auch auf eine neue Fahrzeugklasse übertragen.
Der Elektro-Sportwagenbauer Fisker hat auf der IAA sein zweites Modell präsentiert. Der Surf basiert auf der Limousine Karma und will als eine Art Shooting Brake sportliches Umweltbewusstsein mit mehr Variabilität verbinden.
Wenn sich die Autowelt zur Branchenschau IAA in Frankfurt trifft, stehen die Automobilzulieferer oft in zweiter Reihe. Zu Unrecht, denn auf ihr Konto gehen die meisten Innovationen, die wir in modernen Pkw nicht mehr missen möchten. Auch in diesem Jahr zeigen die Zulieferer Produkte und Innovationen, die von sich reden machen könnten.
Zwei IAA-Pressetage bedeuten zwei Tage Stress pur und mehr Eindrücke als man in der kurzen Zeit überhaupt verarbeiten kann. Die genialsten Highlights und der größte Schrott bleiben natürlich trotzdem hängen. Hier sind die Tops und Flops der Motorvision.de-Redaktion zur IAA 2011.
Nach über acht Jahren Pause stellt Fiat den Inbegriff des Pizza-Taxis wieder auf den heimischen Hof. Der Panda feierte auf der IAA in Frankfurt seine gelungene Weltpremiere.
China gilt als das automobile Wachstumsland schlechthin Doch auf der diesjährigen IAA in Frankfurt sind Marken aus dem Reich der Mitte allerdings kaum vertreten: Nur Chongqing Chagan Automobile (CCA) versteckt sich in einer der Messehallen.