Noch mehr als früher will das Museum eine „Schatzkammer der Marke“ sein und besonders VW-Enthusiasten ansprechen. Räumlich teilt es sich nun in zwei Entwicklungsstränge: Der erste erzählt die Entstehungsgeschichte der luftgekühlten Heckmotor-Modelle, wobei – wie sollte es auch anders sein – der Käfer im Mittelpunkt steht. Im zweiten Bereich geht es vorwiegend um die moderne Volkswagen-Ära seit den Siebziger Jahren. Hier ist natürlich der Golf als 25-Millionen-Bestseller der Dreh- und Angelpunkt.
Chronologische Hinleitungen vom Prototypen bis zur Serienversion machen dem Besucher Entwicklungsabläufe sichtbar. Führungen durch die Ausstellung und ausführlichere Schildtexte erlauben tiefe Einblicke in die Technologien der jeweiligen Zeit. Zudem soll das Museum zukünftig erste Anlaufstelle sein, wenn es um die Restaurierung oder die Geschichte historischer VW-Modelle geht.Neu sind auch die Öffnungszeiten: von Freitag bis Sonntag haben die Tore zwischen zehn und
18 Uhr geöffnet. Die Intensiv-Führungen, die am Wochenende um elf und 15 Uhr angeboten werden, dürften für Fans der Marke besonders interessant sein. Zusätzlich haben Gruppen nach Voranmeldung weiterhin die Möglichkeit, das Museum außerhalb der Öffnungszeiten zu besichtigen.

