Zu Guttenberg – wir haben draus gelernt
Mini wird maxi – und zwar sowohl in Bezug auf die Größe der Autos als auch auf die der Modellpalette. Neben Limousine, Cabrio, Club- und Countryman wird in nicht allzu ferner Zukunft ein Van das Portfolio erweitern – und schon bald das Coupé. Nachdem kürzlich bereits konkrete Erlkönigfotos veröffentlicht worden sind, zeigt Konzernmutter BMW nun das fertige Werk. An dieser Stelle sei aus der offiziellen Pressemitteilung zitiert, damit Ihr Euch ein Bild des Wägelchens machen könnt – und wir uns nicht die tippenden Finger verbrennen. Durch Nennung der Quelle distanzieren wir uns zudem ausdrücklich von Guttenbergschen Methoden…
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- Das Mini John Cooper Works Coupé ist der schnellste Serien-Mini aller Zeiten: 0 auf 100 km/h in 6,4 s, 240 km/h Topspeed.
CRX, Puma, Tigra – haben wir sie wirklich vermisst?
„Mini sorgt einmal mehr für faszinierende Vielfalt im Kleinwagensegment.“ Ob faszinierend oder nicht, Vielfalt bringt das Coupé auf jeden Fall ins allzu triste Kleinwagen-Allerlei. Denn der Markt an besonders kompakten Coupés ist seit der Einstellung solcher automobilen Koryphäen wie Honda CRX, Ford Puma oder Opel Tigra extrem überschaubar bis nicht existent. Ein Glück also, dass Mini mit seinem Neuzugang „den ersten Zweisitzer des aktuellen Modellprogramms“ präsentiert. Wobei das nicht heißen soll, dass ein Standard-Mini ein echter Viersitzer wäre. Trotzdem hat das Coupé seinen Platz im Modellportfolio verdient, schließlich gelingt ihm „die authentische Übertragung der sportlichen Gene der Marke auf ein modernes Fahrzeugkonzept“. Außerdem zeigt es das „unverwechselbare Mini-Design in neuartiger Ausprägung und mit besonders hoher emotionaler Ausstrahlungskraft“. Aber sicher…
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- Mini-typisch ist die Gliederung zwischen Karosseriekörper, umlaufender Fenstergrafik und aufgesetztem Dach, das grundsätzlich in Kontrastfarbe zur Karosserie lackiert ist.
Die Helmdachform: Kann man machen, muss man aber nicht
Und weiter im „Presse“-Text: Das neue Coupé „ist der erste Mini im Drei-Box-Design mit markant abgesetztem Heck im klassischen Stil eines Gran Turismo“ und präsentiert „einzigartige Proportionen durch seine individuelle Helmdachform“. Mini-typisch ist die „Gliederung zwischen Karosseriekörper, umlaufender Fenstergrafik und aufgesetztem Dach“. Die „Fahrzeughöhe ist um bis zu 52 Millimeter geringer als beim Mini“, außerdem ist er der „erste Mini mit aktivem Heckspoiler“, der sich ab 80 km/h automatisch dem Wind entgegenstreckt. Trotz aller Sportlichkeit gibt es „erweiterte Stau- und Ladekapazitäten hinter den Plätzen von Fahrer und Beifahrer sowie einen großen, variabel nutzbaren Kofferraum“.
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- Das Mini John Cooper Works Coupé wird vom bekannten 211 PS starken 1,6-Liter-Vierzylinder-Turbomotor angetrieben. Die Fahrleistungen: 0 auf 100 km/h in 6,4 s, Topspeed 240 km/h.
Schnellster Serien-Mini aller Zeiten
Mini spendiert seiner neuesten Kreation „Vierzylinder-Motoren der jüngsten Generation“, nämlich die „kraftvollsten Benziner und Diesel im Antriebsportfolio“. Da darf der formidable 1,6-Liter-Vierzylinder-Turbo, der wie gehabt in zwei Leistungsstufen (184 im Cooper S und 211 PS im John Cooper Works) zum Einsatz kommt, natürlich nicht fehlen. Das Mini John Cooper Works Coupé ist mit einer Null-auf-Hundert-Zeit von 6,4 Sekunden und 240 km/h Topspeed dann auch der schnellste Serien-Mini aller Zeiten. Dritter Benziner im Bunde ist der 1,6-Liter-Sauger mit 122 PS, als einziger Diesel kommt die 143-PS-Variante des Cooper SD zum Einsatz. Serienmäßig sortiert der Fahrer die Gänge in einer manuellen Sechsgang-Box, im Cooper, Cooper S und Cooper SD kann man gegen Aufpreis auch die Automatik schalten lassen.
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- Der Mini John Cooper Works Coupé wird das Topmodell des neuen Zweisitzers sein. Außerdem gibt es die 184 PS starke Cooper S-Version, den Cooper mit 122 PS und den Cooper SD mit 143 Diesel-PS.
Fahrassistenz als Buchstabensalat
Zurück zum Pressetext. „Unübertroffen intensive Gokart-Feeling durch konsequente Ausrichtung der Fahrwerksabstimmung, der Gewichtsbalance und der Karosseriestruktur auf maximalen Fahrspaß“ soll die Insassen begeistern. Dabei greifen dem Piloten serienmäßig die „elektromechanische Servolenkung und Fahrstabilitätsregelung DSC (Dynamische Stabilitäts Control)“ sowie optional der „Traktionsmodus DTC (Dynamische Traktions Control) einschließlich EDLC (Electronic Differential Lock Control)“ unter die Arme. Wer sich für den Cooper S Works entscheidet, bekommt den kompletten Buchstabensalat inklusive DTC und EDLC frei Haus geliefert. In den Genuss des „exklusiven Farb- und Materialkonzeptes“ mit dem serienmäßigen „Dach in Kontrastfarbe“ kommen dagegen alle Mini Coupé-Käufer.
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- Der Innenraum des Coupés ist Mini-typisch nicht so richtig praktisch, aber immerhin einigermaßen schick gestaltet.
Vorbildliche Sozialkompetenz
An dieser Stelle alle Ausstattungsfeatures aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. Deshalb nur so viel: Serienmäßig bringt das Mini Coupé durchaus einiges mit, allerdings ist die Liste der Optionen wie gewohnt äußerst umfangreich. Erwähnenswert ist jedoch die Option „Mini Connected“, über die nicht nur Internetradio und RSS Newsfeeds empfangen werden können, sondern die auch die Nutzung sozialer Netzwerke wie Twitter oder Facebook im Auto ermöglicht.
Ob die blumigen Worte der Mini-Presseabteilung gerechtfertigt sind, kann
jeder selbst herausfinden: Auf der diesjährigen IAA, die vom 15. bis
25. September stattfindet, zeigt sich die Knallbüchse erstmals der
Weltöffentlichkeit. Zu Preisen und dem Termin der Markteinführung gibt
die PR-Truppe um Cypselus von Frankenberg dann sicher bereitwilliger
Auskunft als jetzt, denn zu beidem ist noch nichts Genaues bekannt.

