Manthey will den fünften Sieg
Seit 2006 ist die Mannschaft von Olaf Manthey das Team, das es beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring zu schlagen gilt. Nachdem die Truppe um den sympathischen Bartträger bei seinen ersten Auftritten beim Motorsport-Klassiker vom Pech verfolgt ist, holt sie vier Jahre in Folge den Gesamtsieg. 2010 strebt Manthey Racing den fünften Titel in Folge an und setzt dabei auf bewährte Kräfte. Mit Rekordsieger Marcel Tiemann und den weiteren Porsche-Werksfahrern Timo Bernhard, Marc Lieb und Romain Dumas greift das bei den letzten drei Ausgaben erfolgreiche Quartett wieder für Manthey ins Lenkrad. Alles andere als der Gesamtsieg wäre für die erfolgsverwöhnte Truppe eine Enttäuschung.
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- Die beiden ebenfalls von Manthey eingesetzten Haribo-Porsche treten unter anderem mit der Nordschleifen-Koryphäe Christian Menzel an und könnten dem Nummer-1-Auto gehörig einheizen.
Konkurrenz aus dem eigenen Hause
Doch die Konkurrenz ist groß – vielleicht größer denn je. Und sie kommt zum Teil aus den eigenen Reihen. Die beiden ebenfalls von Manthey eingesetzten Haribo-Porsche treten unter anderem mit der Nordschleifen-Koryphäe Christian Menzel an und könnten dem Nummer-1-Auto gehörig einheizen. Auch der erstmals eingesetzte 911 GT3 R mit Hybridantrieb, dessen Fahrerbesetzung Jörg Bergmeister, Richard Lietz, Marco Holzer und Martin Ragginger dem Porsche-Werkskader angehört, wird von Manthey vorbereitet. Nummer fünf im Manthey-Kader ist der Wochenspiegel-Porsche, auf den ebenfalls zu achten ist.
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- Das Porsche-Team um Chris Mamerow gilt als einer der Top-Favoriten auf den Gesamtsieg beim 24 Stunden-Rennen am Nürburgring.
Mamerow, Alzen und Co. setzen auf Porsche
Doch damit noch lange nicht genug der Favoriten-Teams, die auf Zuffenhausener Rennwagenqualität setzen. Allen voran das Mamerow-Team, das das letzte vom Tod Leo Löwensteins überschattete Vier-Stunden-VLN-Rennen gewonnen hat. Das Besaplast-Team vereint mit Frank Schmickler und Sebastian Asch, dem Sohn der Tourenwagen-Legende Roland Asch, zwei große Namen im Cockpit. Zum erweiterten Favoritenkreis muss man ebenfalls das Team von Jürgen Alzen zählen, bei dem neben dem Teamchef mit Dominik Schwager, Sascha Bert und Thomas Jäger ebenfalls sehr schnelle Piloten im Cockpit sitzen. Mindestens Außenseiter-Chancen muss man dem Team von Klaus Abbeleneinräumen. In dessen Frikadelli-Team tritt mit dem Teamchef selbst, der zweimaligen Siegerin Sabine Schmitz und Dr. Edgar Althoff ein eingespieltes Fahrertrio an.
Audi: Das Duell „Stuck vs. Stuck“
Ein Selbstläufer wird das 24-Stunden-Rennen trotz des Riesen-Aufgebots für Porsche jedoch nicht. Vor allem Audi darf sich gute Chancen ausrechnen. Gleich sieben R8 LMS GT3, alle mit üppiger Werksunterstützung, treten in der Grünen Hölle an. Das Team Abt Sportsline, das auch die aktuellen DTM-Autos der Ingolstädter einsetzt, hat drei aktuelle DTM-Fahrer im Gepäck: Mit Timo Scheider und Mattias Ekström greifen die DTM-Champions der letzten drei Jahre für die Äbte ins Lenkrad, dazu fährt Oliver Jarvis für Abt Sportsline. Phoenix Racing setzt gleich drei Audi R8 LMS ein und konnte unter anderem Hans-Joachim Stuck als Pilot ins Team holen. Hinzu kommen die beiden Black Falcon-Autos. Pikant: Für Black Falcon tritt „Striezels“ Sohn Johannes Stuck an, der sicher unbedingt vor dem berühmten Papa landen will.
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- BMW zählt 2010 ebenfalls zu den Favoriten auf den Gesamtsieg. Die Münchner bringen quasi als Generalprobe für das 24-Stunden-Rennen in Le Mans zwei M3 GTR an den Start.
BMW: Der Rekord-Champion will den 19. Sieg
BMW zählt 2010 ebenfalls zu den Favoriten auf den Gesamtsieg. Die Münchner bringen quasi als Generalprobe für das 24-Stunden-Rennen in Le Mans zwei M3 GTR an den Start. Am Steuer sitzt die geballte BMW-Tourenwagen-Pominenz: Jörg Müller, Augusto Farfus, Dirk Müller und Andy Priaulx. Dazu alte Nordschleifen-Recken wir Dirk Werner, Dirk Adorf, Uwe Alzen und Pedro Lamy. Bei der Generalprobe, dem Vier-Stunden-Rennen vor knapp drei Wochen, sahen die BMW M3 sehr stark aus und holten die Plätze zwei und drei. Mit drei Z4 GT3, eingesetzt von Dörr Motorsport und dem Schubert-Team, hat BMW zudem noch weitere Eisen im Feuer, die allemal für eine Top Ten-Platzierung gut sind.
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- Die beiden Lexus LF-A des Gazoo-Teams gehören zu den Fanlieblingen bei den VLN-Läufen und sicher auch beim 24-Stunden-Rennen.
Die Exoten und Fanlieblinge
Und dann sind da noch die Exoten, das Salz in der Nürburgring-Suppe. Dazu zählen die Dodge Viper GT3 des Vulkan Racing-Teams, die Corvette des Teams „Ed Nicelife“ und die beiden Lexus LF-A der Gazoo-Mannschaft. Dazu dürfen sich die Fans auf die grün-schwarze Dodge Viper der Skateboard-Legende Titus Dittmann freuen – ein Favorit auf den Sieg in der inoffiziellen „Motorsound“-Wertung. Leise Hoffnungen auf den Gesamtsieg darf sich Dominik Farnbacher machen, der mit einem Ferrari F430 GTC beim 24-Stunden-Rennen antritt.
Aus diesem abwechslungsreichen Feld einen Favoriten zu küren fällt wahrlich schwer. Entsprechend spannend dürfte das Rennen werden. Los geht´s am Samstag, 15. Mai, um 15 Uhr. Wer gewonnen hat, wissen wir 24 Stunden später…

