Beginn eines Welterfolgs
Am 8. März 1950 ist es soweit. Die ersten zehn Volkswagen Transporter rollen an diesem Tag in Wolfsburg vom Band. Die Erkenntnisse der vergangenen Entwicklungsjahre nehmen reale Gestalt an. Dazu zählt vor allem, dass der Transporter nicht wie ursprünglich geplant auf der Plattform des Käfers entsteht, sondern über eine eigene, verstärkte Bodengruppe verfügt. Die Technik wird aus dem Volkswagen-Pkw übernommen. Ganze 25 PS sind jetzt mit der Aufgabe betraut, im Ernstfall 750 Kilogramm Zuladung zu transportieren. Damit ist der Bulli zwar stark untermotorisiert, aber vom ersten Tag an äußerst zuverlässig. So absolviert der neue Transporter seine Aufgaben ohne Klagen.
Neuerungen in den 60ern
Zuerst für den Export nach Amerika bestimmt, hält der 42 PS starke Boxer ab dem Kalenderjahr 1963 auch in die europäische Version Einzug. Mit dem 1,5 Liter großen Motor lässt sich unbeladen erstmals die Transporterschallmauer der 100 km/h durchbrechen. Im Juli 1967 ist nach über 17 Jahren Bauzeit für die erste Generation des Transporters in Deutschland Schluss. In Brasilien allerdings, wo der T1 seit 1957 ebenfalls vom Band läuft, wird er bis 2000 weitergebaut. Insgesamt werden dort, in Mexiko und in Deutschland 2,9 Millionen Exemplare der ersten Bulli-Generation produziert.
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- 1967 kommt der Typ 2 und löst den Ur-Bulli ab. Auffälligste Neuerung zum T1 ist die neue Front ohne den V-förmigen „Latz“, dafür mit gewölbter durchgehender Frontscheibe.
Der Typ 2 kommt
1967 kommt der Typ 2 und löst den Ur-Bulli ab. Auffälligste Neuerung zum T1 ist die neue Front ohne den V-förmigen „Latz“, dafür mit gewölbter durchgehender Frontscheibe. Die Karosserie ist um 20 cm gewachsen. Der auf 1.600 Kubikzentimeter gewachsene Motor leistet nun 47, später 50 PS. Im Innenraum prangt ein durchgehendes Armaturenbrett aus Blech mit einer Kunststoffblende und einem Instrumenteneinsatz mit Tachometer, Kraftstoffanzeige und Uhr, einer Radio- und Lautsprecheraussparung sowie einem Handschuhfach mit Deckel. Die seitliche wirdnun auch zum besseren Ein- und Ausstieg sowie zum Beladen serienmäßig.Von 1967 bis 1979 werden im insgesamt 2.533.188 T2 hergestellt. Am 31. Oktober 1979 ist dann endgültig Schluss und der letzte Wagen verlässt das Band.
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- Markant und eckig geht der T3 an den Start – wie alle Volkswagen-Modelle in den 80ern. Die einzige Gemeinsamkeit mit den beiden Vorgängermodellen bleibt der Heckmotor.
VW Bus der Achtziger
Der „VW-Bus für die achtziger Jahre“, lobt „lastautoomnibus“ den T3, als er 1979 der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Markant und eckig geht er an den Start – wie alle Volkswagen-Modelle zu dieser Zeit. Die einzige Gemeinsamkeit mit den beiden Vorgängermodellen bleibt der Heckmotor. Die breitere, höhere und längere Kastenform lässt deutlich mehr Nutzlast zu und bricht mit den gewohnten runden Formen der Vorläufergenerationen T1 und T2. 1,3 Millionen Mal verlässt der T3 die Bänder im Volkswagen Werk Hannover und erlebt in Südafrika, wo das Modell bis 2005 als Rechtslenker weiter produziert wird, eine langjährige Fortsetzung seiner Modellgeschichte. Noch heute ist er als zuverlässiger Lastesel unterwegs, hat aber bereits das Potenzial zum Klassiker. Die beim T3 erstmals erprobten eigenständigen Baureihen Caravelle, Multivan und California sind mittlerweile in der VW-Oldtimer-Szene gesucht und beliebt.
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- Die fünfte Generation des beliebten VW-Transporters erobert seit 2003 den Markt. Der T5 ist ein weiterentwickelter T4 und behält dessen Antriebskonzept bei. Das Topmodell Multivan Business kostet mittlerweile beachtliche 120.000 Euro. Bis zum heutigen Tag wurden mehr als zehn Millionen VW Busse aller Generationen gebaut.
Alles neu in den Neunzigern
1990 kommt mit dem T4 eine komplette Neukonstruktion auf den Markt. Nach 34 Jahren geht auch beim Bulli die Heckmotor- und Heckantriebs-Ära zu Ende. Der T4 ist zudem der erste VW-Bus, der mit zwei unterschiedlichen Radständen erhältlich ist. Der größte Vorteil des neuen, modernen Antriebskonzeptes ist die durchgehende Ladefläche, die dank des quer eingebauten Front-Reihenmotors in Verbindung mit Frontantrieb zustande kommt. Die Ausstattungsvariationen geben den Kunden immer mehr Möglichkeiten, ihren Bulli für ihre persönlichen Ansprüche zu individualisieren – egal ob als Großraumlimousine Caravelle, Familien- und Freizeitmobil Mulitvan oder als Reisemobil California. Besonders beliebt ist der T4 auch als Nutz- und Servicefahrzeug. Als Kasten- oder Pritschenwagen setzt ihn besonders die Bundeswehr gerne ein.
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- 1990 kommt mit dem T4 eine komplette Neukonstruktion auf den Markt. Nach 34 Jahren geht auch beim Bulli die Heckmotor- und Heckantriebs-Ära zu Ende.
Kein Ende der Faszination
Die fünfte Generation des beliebten VW-Transporters erobert seit 2003 den Markt. Der T5 ist ein weiterentwickelter T4 und behält dessen Antriebskonzept bei. Nur wenig technische Neuerungen unterscheiden ihn von seinem Vorgänger. Die Dieselmodelle verfügen jetzt über eine Pumpe-Düse-Einspritzanlage, Turbolader und seit 2006 serienmäßig über einen Rußpartikelfilter. Die Fünf- und Sechszylindermodelle sind jetzt auch wahlweise mit Automatikgetriebe und Allradantrieb erhältlich. Der T5 ist der erste VW-Bus, der nicht in die USA exportiert wird. Seither steigt dort die Nachfrage gewaltig. VW Busse erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit. Das Topmodell Multivan Business kostet mittlerweile beachtliche 120.000 Euro. Gebrauchte werden meist sogar teurer gehandelt als vergleichbare Mercedes-Busse. Bis zum heutigen Tag wurden mehr als zehn Millionen VW Busse aller Generationen gebaut.

