Vision eines kleinen Mercedes-SUVs

Im Januar 2008 feiert die Mercedes-Studie „Vision GLK Freeside“ auf der Detroit Auto Show ihre Weltpremiere und erlaubt einen Ausblick auf zukünftige SUV-Generationen der Stuttgarter. (I. Liebler , 01.01.2009)

Passend zum Start ins neue Jahr feiert Mercedes auf der Detroit Auto Show vom 19. bis 27. Januar Weltpremiere des „Vision GLK Freeside“. Die seriennahe Studie mit markantem Design soll typische SUV-Eigenschaften wie Solidität und Geländetauglichkeit mit hoher Fahrkultur auf „normalen“ Straßen verbinden. Vorzüglicher Fahrkomfort und wegweisende aktive Sicherheit ist laut Mercedes das Markenzeichen des Agility-Control-Fahrwerks. Ebenso auf höchstem Niveau sollen sich passive Sicherheit, Fahrstabilität und der Federungs- und Geräuschkomfort befinden. Die Kombination aus siebenstufigen Automatikgetriebe 7G-Tronic, dem neuen 4matic-Allradgetriebe sowie dem Bluetec-Vierzylinder-Diesel soll ansprechende Fahrleistungen unter allen Bedingungen garantieren. Das 4,52 Meter lange Konzeptfahrzeug bietet zudem Technikdetails, die ansonsten höheren Fahrzeugklassen vorbehalten sind. Dazu zählt neben dem vorausblickenden Sicherheitskonzept Pre-Safe und dem intelligenten Lichtsystem ILS das Infotainmentcenter Comand APS, ein Fond-Entertainmentsystem mit zwei Bildschirmen sowie die 3-Zonen-Klimaautomatik Thermotronic.

Auch äußerlich macht das Zusammenspiel aus dem Ur-Design des Offroad-Dinos G-Klasse und typischen Merkmalen aller modernen Mercedes-Personenwagen den GLK zu einem wahren Hingucker. Straff gezogene Linien und große überspannte Flächen treffen auf Karosserieeigenschaften von Geländewagen. Speziell gefertigte 20-Zoll-Leichtmetallräder und muskulöse Radläufe verleihen der neuen Vision zusätzlich Kraft und Ausdruck. Dabei sind diese Äußerlichkeiten nicht nur Mittel zum Selbstzweck. Große Böschungswinkel und gute Bodenfreiheit sollen Ausflüge jenseits befestigter Wege ermöglichen. Eine gute Rundumsicht in Verbindung mit der erhöhten Sitzposition und eine hervorragende Übersicht der Karosserie erhöhen die Alltagstauglichkeit und sorgen für entspanntes Fahren im dichten Stadtverkehr. Das Designkonzept wird durch die besondere Effektlackierung „Diamantweiß Magno“ unterstützt. Ein matter Klarlack schützt hier im Gegensatz zu herkömmlichen Metallic-Lackierungen die Oberfläche. Präzise Detailverarbeitung und hochwertiges Material im Interieur führt das markante Erscheinungsbild der SUV-Studie fort. Das Highlight ist hier die Instrumententafel. Sie verleiht durch ihre weiten, dreidimensionalen Zierteile dem großzügig bemessenen Innenraum zusätzliche Breite. Außerdem im Blickfeld der Insassen ist eine elegante Zierteilebene in mattem, anthrazitfarbenem Cebranoholz mit weißer Maserung und exakt gefasstem Chromzierstab. So teilt sich der Grundkörper des Armaturenbretts in drei vertikale Ebenen auf: Der obere Bereich trägt schwarzes Leder und überdeckt das Kombi-Instrument, wobei sich im unteren Teil und in den Fußräumen die Farbgebung der Außenlackierung fortsetzt. Sitze und Unterteil der Türverkleidungen sind in weißem Leder ausgeführt und erscheinen ähnlich der Lackierung in mattem Glanz.In optimaler Position befinden sich die Fahrer-Armauflage und der Comand APS Controller. Die Bedienung der einzelnen Menüs erfolgt nach der aus der S-Klasse bekannten Bedienlogik. Die Insassen schützt ein umfassendes Sicherheitskonzept, welches neben Front-, Seiten, - und Windowsbags auch ein Kniebag für den Fahrer sowie crashaktive Kopfstützen umfasst.Im Vision GLK Freeside sorgt eine völlig neue Dieselmotoren-Generation für Vortrieb. Das Vierzylinderaggregat mit 2,2 Liter Hubraum leistet 125 kW/170 PS und soll besonders geringe Verbrauchs- und Emissionswerte erzielen. Zu den technischen Besonderheiten des CDI-Triebwerks zählen die Common-Rail-Direkteinspritzung mit einem Einspritzdruck von 2.000 bar und ein zweistufiges Turboladersystem. Für genug Traktion in allen Lebenslagen soll das 4Matic-Allradsystem der neusten Generation sorgen.Damit der „Vision GLK Freeside“ sowohl bei forscher Gangart auf der Autobahn als auch im Gelände seinen Mann stehen kann, ist das „Agility Control“-Fahrwerk an Bord. Dessen Dämpfer passen ihre Kräfte selbstständig an die jeweilige Fahrsituation an. Zudem wird der Fahrer des „Vision GLK Freeside“ von der Parameterlenkung unterstützt, die je nach Fahrsituation die optimale Lenkkraftunterstützung gestattet. Durch die zur Verfügung stehende maximale Servohilfe werden Parkmanöver oder Rangierfahrten im Gelände zu einer leichten Übung. Im Herbst 2008 soll das Serienmodell in die Schauräume der Händler rollen.

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