Ein gehaltvolles Sortiment an amerikanischen Kleinwagen - das wünscht sich nicht nur der neue US-Präsident Barack Obama. Hinsichtlich seines Dienstwagens folgt er dagegen amerikanischen Traditionen. (F. Maier , 01.01.2009)
Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts hat die GM-Luxusmarke Cadillac erstmals den Dienstwagen eines amerikanischen Präsidenten gefertigt. Die Liste der „Cadillac“-Präsidenten ist lang und beinhaltet geschichtsträchtige Namen wie John F. Kennedy und Ronald Reagan. Auch George W. Bush vertraute bei seinen Dienstfahrten auf einen Cadillac. Dass die Prioritäten bei einer solchen Limousine nicht auf Umweltverträglichkeit oder Effizienz liegen, versteht sich von selbst. Die gepanzerte Luxuslimousine Cadillac Presidential soll rund acht Tonnen auf die Waage bringen und dürfte dementsprechend Einiges an Sicherheitsausstattung mitbringen.
Familien-Bande
Äußerlich ähnelt der neue Präsidenten-Caddy seinen „kleinen“ Brüdern Cadillac STS und CTS. Von Ersterem übernimmt er dabei die elegante Silhouette und das klar definierte, üppige Heck, während die schlanken Scheinwerfer an Front und Heck sowie der zweiteilige verchromte Kühlergrill an den CTS erinnern.Im Innenraum geht es nobel zu, die Innenausstattung ist größtenteils in Handarbeit gefertigt. Das Präsidenten-Wappen findet sich als Stickerei auf den Sitzen wieder. Auch auf den hinteren Türen der Limousine prangt das Wahrzeichen, genauso wie in Flaggenform auf dem linken Kotflügel. Der rechte Kotflügel ist für das US-Banner reserviert. Auch LEDs kommen an der Limousine zum Einsatz. Allerdings dienen sie nicht als Tagfahrlicht, sondern zur Beleuchtung der Beflaggung bei Dunkelheit.
Cadillac Confidential
Details bezüglich der Leistungs- und Ausstattungsdaten gibt Cadillac aus Sicherheitsgründen nicht preis. Sicher ist nur: Der Presidential ist groß, schwer, durstig und teuer. Nach der Linie des neuen Präsidenten also ein zukünftiger Exot in den USA.