Toyota bereitet sich, die Autofahrer und die Gesellschaft schon heute auf die Mobilität von morgen vor. Mit der Premiere seiner Studie NS4 auf der internationalen Autoschau in Detroit hat der japanische Konzern gezeigt, wohin die Reise geht oder gehen soll: Auf den ersten Blick ist der NS4 nur ein weiteres, windschnittiges Auto mit Hybridantrieb. Bei näherer Betrachtung wird klar, dass es sich dabei um einen Beitrag zur „Vernetzung des Menschen mit seinem Fahrzeug“ handelt. So sieht das zumindest Jim Lentz, Präsident von Toyota Motor Sales und er sagt, dabei werde eine Technologie genutzt, die auch die Beziehungen zwischen Fahrzeug und Gesellschaft berücksichtige.
Entstanden ist der Toyota NS4 als Studie für ein Mittelklasseauto, das mit einem Plug-in-Hybridsystem (kann an der Steckdose aufgeladen werden) bereits im Jahr 2015 auf den Markt kommen soll. Das Antriebssystem aus Verbrennungs- und Elektromotor wurde neu entwickelt und soll sich von der Technik im Toyota Prius, dem Vater aller modernen Hybriden, durch kleinere Abmessungen, bessere Fahrleistungen, kürzere Ladezeiten und längere Fahrtstrecken mit rein elektrischem Antrieb unterscheiden. Im Kern seiner Eigenschaften gehört der NS4 zu den sogenannten „Connected Vehicles“, die als Kommunikationszentren im vernetzten Leben ihrer Besitzer unterwegs sind. Das Mensch-Fahrzeug-Bedienkonzept des NS4 HMI (Human-Machine Interface) arbeitet mit dem Fahrer, dem Auto und über eine Internetverbindung mit externen Informationsquellen zusammen. Dazu gehören zahlreiche Komfort-, aber auch Sicherheitsfunktionen wie ein Pre-Crash-System, das aus der jeweiligen Fahr- und Verkehrssituation verschiedenste Unfallmöglichkeiten errechnen und das Fahrzeug darauf einstellen kann.

