Die Torpedo Runner erleben das Zentralmassiv nicht nur aus der Cockpit-, sondern auch aus der Vogelperspektive. (powered by Speed Heads , 01.01.2009)
2.Tag: Versailles - Zentralmassiv – Lyon
In Deutschland seitens der Behörden nicht gestattet, beklebten zahlreiche Teams nach dem Frühstück ihre Autos erst einmal mit dem offiziellen Outfit des Torpedo Runs. Immer geradeaus der Autobahn Richtung Süden folgend, ging es weiter in das Land der Vulkane. Dahinter verbirgt sich das riesige Zentralmassiv, das durch erloschene Vulkane, glitzernde Kraterseen, mächtige Vulkankegel und wilde Schluchten beeindruckt. Das Zentralmassiv nimmt mit 85.000 Quadratkilometern ungefähr 15 Prozent von Frankreich ein.
Schon die Straßen des Zentralmassivs bieten ein packendes Vergnügen, doch wir stoppten in dem Gebirge südlich von Clermont-Ferrand für Hubschrauberflüge, um unserem diesjährigen Motto des Höhenfluges treu zu bleiben. So erhielt jeder die Möglichkeit, die atemberaubende Landschaft mit all ihren Facetten aus der Luft zu erleben und sich auf einem Landsitz, der sich in einem großen Park befand, beim Mittagessen zu stärken.
Auf den Höhenrausch folgen kulinarische Genüsse
Aus der Vogelperspektive ließen sich die verträumten Schlösser, sich durch die Berge windende Straßen, erloschenen Vulkankrater, die damaligen Wege der Lavaströme, aber auch der bekannte Vulkan „Puy de Dôme“ mit einem der berühmtesten Radsport-Anstiege der Tour de France bewundern und diese Eindrücke aufsaugen.Noch im Höhenrausch und den Anblick des Gebirges aus der Vogelperspektive verinnerlicht, erfolgte die unterhaltsame Weiterfahrt nach Lyon. Im Stau vor den Toren der drittgrößten Stadt drückten sich die anderen Verkehrsteilnehmer beim Anblick der so besonderen Autos ihre Nasen an den Fensterscheiben platt. Direkt an der Rhône gelegen, ließ sich das Hotel „Sofitel Bellecour“ einfach finden.
Frankreichs Gastronomie-Hauptstadt
Lyon stellt zweifellos Frankreichs Hauptstadt der Gastronomie dar. Grund genug, in diesem Gourmet-Paradies die Leckerein auf der Zunge zergehen zu lassen. Selbstredend, dass wir in einem Restaurant speisten, das einen der raren Michelin-Sterne besitzt und im obersten Stock des Hotels untergebracht, einen unvergleichlichen Blick auf das nächtliche Stadtzentrum und die Rhône bot. Alain Desvilles, Küchenchef des preisgekrönten Restaurants „Les Trois Dômes“, bereitete für uns nach dem Champagner-Empfang ein erlesenes Menü zu, das jeden Feinschmecker begeisterte, während wir unterhaltsame Gespräche führten und viel lachten. Auch wilde Partys erlebten die Teilnehmer auf dem Torpedo Run. Um es in Lyon richtig krachen zu lassen, zogen wir nach dem Dinner zum prestigeträchtigen Nightclub „La Voile“, wo man noch lange ausgiebig feierte und sich den erlesenen Champagner von Moët in der eigens reservierten VIP-Area gönnte. Die Stimmung wurde so ausgelassen, dass mehrere Torpedo Runner später Magnum-Flaschen Champagner orderten. Nicht zum Trinken, sondern zum dekadenten Herumspritzen.Lesen Sie morgen: 3. Tag: Lyon - Château-Arnoux - St. Tropezpowered by www.speedheads.de