Wenn der Sport- auf den Geländewagen trifft und die Teilnehmer die Route nicht kennen, kann es sich nur um ein Event handeln: Den Torpedo Run, der Mitte September in seine vierte Auflage gestartet ist. (powered by Speed Heads , 01.01.2009)
Traditionell im September fand der Torpedo Run 2008 bereits zum vierten Mal als außergewöhnliche Lifestyle-Veranstaltung mit Teilnehmern aus neun Nationen statt, die mit ihren Supersportwagen und anderen Exoten vom schnellsten Lamborghini der Welt bis hin zum höhergelegten Monster-Hummer begeisterten. Die abwechslungsreiche Route der mobilen Party bestach durch actionreiche Events und führte von Ahaus im Münsterland über Paris, Lyon und die Westalpen mit ihren spektakulären Passstraßen und atemberaubenden Schluchten nach St. Tropez an die warme Mittelmeerküste.
Jeden Tag begeisterte der Road-Trip durch einmalige Erlebnisse, die Spannung versprachen, wie z. B. Bodyflying, Helikopterflüge, glamouröse Partys sowie preisgekrönte Feinschmecker-Restaurants. Tage wie Nächte bleiben beim Torpedo Run unvergesslich. Neben Teams aus ganz Europa waren sogar Fahrer aus den USA und Kanada dabei, um vom 12. bis 14. September 2008 das Paradies für automobilen Lifestyle zu erleben. "Wir bieten den Teilnehmern jedes Jahr sehr viel, um ihnen eine der besten Zeiten ihres Lebens zu geben", so Veranstalter Christian Brinkmann.
Torpedo Run – wo der Ferrari auf den Hummer trifft
Die teilnehmenden Fahrzeuge ließen die Herzen der Torpedo Runner - aber auch der Zuschauer – höher schlagen. Um nur einige zu nennen: Porsche 997 GT2, Ferrari F355 GTS, Audi R8, Lamborghini Murciélago, Caterham CSR 200, Porsche Cayman S, Porsche 997 Turbo, Hummer H2, Corvette, ein stilvoll veredelter Mercedes SL und ein bullig modifizierter Citroën C-Crosser Select von Musketier. Dazu gesellte sich wiederum ein DeLorean DMC-12, den nahezu jeder aus dem Kult-Film „Zurück in die Zukunft“ kennt. Eine Klassifizierung der Fahrzeuge gibt es beim Torpedo Run nicht; denn es zählt einzig und allein die Passion.Um Missverständnisse zu vermeiden: Der Torpedo Run stellt kein Rennen dar. Aus diesem Grund erhielt der Torpedo Run schriftlich das offizielle Okay von Regierung und Verwaltung und hatte freie Fahrt ohne Komplikationen. Es gab keine Zeitabnahmen und auch keine Bewertung. Der Torpedo Run bewies erneut, dass auch unter Einhalten der Vorschriften der Spaß nicht zu kurz kommt. „Torpedo Run im Höhenflug“ lautete das diesjährige Motto, das die Veranstalter wortwörtlich nahmen. Bereits beim Sign-In am Abend vor der Abfahrt wurden die Teilnehmer in Ahaus beim Tobit.Elements in Simulatoren zu Flugzeugpiloten. Dabei dreht sich die gesamte Kanzel Hals über Kopf mit - ein regelrechter Adrenalinkick, der die Torpedo Runner richtig auf ein dem Spaß gewidmetes Wochenende einstimmte.
Reizvolle Ungewissheit
Alle Teilnehmer zeigten sich voller Vorfreude und gespannt darauf, wohin genau die Tour nun führt; denn nur die Städte der Übernachtungen waren bekannt. Die Events und exakten Locations erfahren die Teilnehmer alljährlich erst bei der Abfahrt. Genau diesen Überraschungseffekt lieben die Teilnehmer; denn sie wissen, dass sie in Luxushotels übernachten, spannende Events erleben und eine tolle Party feiern werden.Schon durch seinen Sound kündigte der Edo Lamborghini Murciélago LP 710/2 sein Kommen von Weitem an. Dabei handelt es sich um den schnellsten und leistungsstärksten Lamborghini der Welt, der mit seinen 710 PS eine Höchstgeschwindigkeit von über 360 km/h erreicht und in nur 3,2 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 spurtet. Durch die dunkle Lackierung und tiefe Lage auf der Straße wirkt der Lamborghini fast wie ein Tarnkappenbomber.
Vom „Mosi-Rolls“ zum Hingucker im Polizei-Outfit
Ein Hingucker stellte ebenfalls der wie ein Polizeiauto beklebte Rolls-Royce Silver Seraph dar. Es handelte sich dabei um den echten Rolls-Royce des extravaganten Modefürsten Rudolph "Mosi" Moshammer. Neben seiner Hündin "Daisy" mit der Schleife im Haar galt dieser Rolls-Royce als eines von Moshammers Markenzeichen. Mit Humor gab sich dieses Team den Namen „Daisy Patrol“ und zelebrierte - wie auch alle anderen Teams - den Torpedo Run von Anfang bis zum Ende. Bereits in der Serie erweist sich der Hummer H2 als muskulöser Koloss. Doch wenn dieser höhergelegt wird, avanciert der amerikanische Geländewagen zu einem wahren Monstrum auf der Straße. Passenderweise verkleidete sich das Team während des gesamten Torpedo Runs als Bodybuilder mit aufgesetzten Muskelpaketen. Ob der Hummer oder die Fahrer die bessere Show boten, bleibt dem Betrachter überlassen - im Zusammenspiel waren sie unschlagbar.Lesen Sie im zweiten Teil: 1.Tag: Ahaus - Hückelhoven - Versaillespowered by www.speedheads.de