Torpedo Run 2007: Die mobile Party

An drei Tagen durch halb Europa: Der „Torpedo Run“ hat auch in seiner dritten Auflage spektakuläre Highlights zu bieten. ( , 01.01.2009)

Von Ahaus nahe Düsseldorf über Papenburg nach Luxemburg, durch Frankreich und die Schweiz bis an den Gardasee in Italien, und das Ganze in 72 Stunden: Wer denkt, der „Torpedo Run“ sei ein zwielichtiges Autorennen auf öffentlichen Straßen nach „Gumball 3000“-Vorbild, sieht sich getäuscht. Die Veranstalter sehen diesen „Road Trip“ als mobile Party, bei der die Passion für schöne sowie starke und schnelle Autos à la Lamborghini Murcièlago, Porsche 997 GT3 oder Aston Martin V8 Vantage im Vordergrund steht. Deswegen befinden sich die Highlights der diesjährigen dritten Auflage auch abseits der eigentlichen Routen. Schon das Sign-In hat es in sich: Die Einschreibung findet nicht in irgendeiner Werkstatt oder auf einem profanen Anschreibetisch statt, sondern im „Tobit Elements“, der weltweit ersten virtuellen Airbase in Ahaus. Dort werden die Teilnehmer zu Flugzeugpiloten und können am eigenen Leib erfahren, was es heißt, am Steuerknüppel eines wendigen Jets zu sitzen. Dabei dreht sich die gesamte Kanzel Hals über Kopf mit – ein richtiger Adrenalinkick!

„On the Road“ geht es am 21. September, die Abfahrt findet am „Tobit Elements“ um 8:30 Uhr statt. Erstes Ziel ist das „heilige“ und nicht öffentlich zugängliche Testgelände in Papenburg. Hier können die mutigsten Teilnehmer auf einem Highspeed-Ovalkurs testen, ob ihr Schmuckstück auch tatsächlich den vom Hersteller angegebenen Topspeed erreicht. Ein entsprechend schnelles Auto vorausgesetzt, geht es mit mehr als 300 km/h durch die Steilkurven – ein ganz besonderes Erlebnis! Wer lieber sein Gefühl für die Ideallinie perfektionieren möchte, kann sich in einem BMW 320i aus der Procar-Serie als Beifahrer eines Rennprofis auf dem originalgetreuen Nachbau des kleinen Kurses von Hockenheim versuchen. Danach geht es durch Luxemburg nach Frankreich, wo der Besuch eines modernen Gokart-Centers auf dem Programm steht. Die nächste Station heißt Genf, wo erst ein glamouröses Abendessen und danach eine Party in einem der besten Clubs der Stadt auf dem Programm stehen.Am dritten und letzten Tag (23. September) dürfen sich die Teams nochmals intensiv ihren vierrädrigen Schmuckstücken widmen. Von Genf aus erklimmen sie die windigen Straßen der Alpen, um auf 2.770 Metern Höhe das Dach des diesjährigen Torpedo Runs zu erreichen. Immer wieder lassen Tunnel den Sound der Autos zu einem wahren Klanggewitter werden – ein Konzert für die Ohren der Sportwagenfans. Nach einem Zwischenstopp in einem Top-Restaurant hoch droben geht es hinunter ins Tal, bis schließlich das Ziel am Gardasee angesteuert wird und der Torpedo Run mit einem gemeinsamen Dinner der Teilnehmer für dieses Jahr beschlossen wird.

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