HPP Daytona/ Superbird

The Old Glory: HPP Dodge Daytona und Plymouth Superbird

US-Tuner HPP macht Männerträume wahr und lässt die 70er Jahre-Muscle Car-Ikonen Plymouth Superbird und Dodge ChargerDaytona wieder auferstehen. ( , 04.08.2010)

„Baut mal einen Superbird“

Es ist das erste komplett eigene Konzept von HPP (Heide Performance Products) und angefangen hat alles im Frühjahr 2009, als man während eines Meetings mit den Leuten von Mopar über den alten Glanz historischer Chrysler-Modelle sinnierte. Nach angeregter Diskussion stand plötzlich die Frage im Raum: „Hey, könnt ihr nicht einen Challenger nehmen und daraus einen Superbird machen? Natürlich nach heutigen Maßstäben.“ Klingt total verrückt…aber machbar, war die Reaktion bei HPP. Und nach einigem Kopfzerbrechen, viel Ausmesserei und diversen Zeichnungen standen das Design und der Plan, sofort ein Auto für die 2009er SEMA in Las Vegas zu bauen. Nach drei Monaten Arbeit wurde aus einem von Mopar zur Verfügung gestellten Dodge Challengerein gold-gelbes Ungetüm, das aussieht, als wäre es direkt aus den Seventies zu uns gebeamt worden.

HPP_Superbird_front
Für den kompletten Umbau samt Alu-Motorhaube und Leistungssteigerung auf über 600 PS werden 32.000 Euro fällig.

Der Glanz der alten Tage

In der Zwischenzeit kam auch noch ein blaues Derivat hinzu. Die beiden Flügelmonster sind moderne Interpretationen des Dodge Daytona auf der einen und des Plymouth Superbird auf der anderen Seite. Schon damals waren die beiden Muscle-Koryphäen eng verwandt und begeisterten in den Jahren 1969 und 1970 mit einer abgeflachten Front, gewaltigen Heckflügeln und Leistungen von bis zu 425 PS aus über sieben Litern Hubraum. Originale Boliden sind heute aufgrund ihrer Begehrtheit sechsstellige Summen wert.

HPP Daytona_Superbird_heck
Das Basispaket mit der modifizierten Front samt Klappscheinwerfern, dem monumentalen Heckflügel, 20 Zoll-Felgen und überarbeitetem Innenraum kostet umgerechnet 12.500 Euro.

Für „Zwölf-Fünf“ zum American Dream

Wer für seinen aktuellen Dodge Challenger (ab 2008) den Glanz alter Tage nur optisch herbeisehnt, greift bei HPP zum umgerechnet 12.500 Euro teuren „Base package“. Es besteht aus der neu gestalteten Front mitsamt den Klappscheinwerfern, dem unverzichtbaren Heckflügel, 20 Zoll-Alufelgen und einem modifizierten Innenraum samt Schaltknauf. Für das volle Programm inklusive Leistungssteigerung via Kompressor auf über 600 PS, Alu-Motorhaube, KW-Gewindefahrwerk, Magnaflow Auspuffanlage mit seitlichen Auslässen und neu gestalteten Ledersitzen werden etwa 32.000 Euro fällig. Dafür sieht der „Chally“ dann aber auch aus wie ein amerikanischer Traum und dank des Kompressor-V8 sollte er auch so beschleunigen. Auf der diesjährigen SEMA (2. Bis 5. November 2010) werden Daytona und Superbird gemeinsam für Aufsehen sorgen – neben der HPP-Interpretation eines ChevyCamaro. Wir sind gespannt und bleiben dran.

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