Da geht die Post ab
Unter den kleinen Sportflitzern ist in den letzten Jahren ganz schön die Post abgegangen. Mini Cooper S, Fiat 500 Abarth, VW Polo GTI oder Renault Clio Sport - um nur einige zu nennen - zeigen, dass sich Rennsportgene und Kleinwagenkonzept keinesfalls ausschließen müssen. Seit Jahren hat der Suzuki Swift Sport seinen Platz unter den quirligen Kurvenräubern sicher. Nachdem der neue Swift bereits im vergangenen Jahr seine Premiere gefeiert hat, folgt nunmehr die Sportversion.
Sechs statt fünf Gänge - endlich
Die hat sich insbesondere eines Nachteils entledigt: Die wenig zeitgemäße Fünfgangschaltung des Vorgängers hat ausgedient und wurde von einem modernen Sechsganggetriebe ersetzt. Optisch wurde der Swift Sport im Vergleich zum Standardmodell leicht mit den üblichen Dreingaben wie Spoilerwerk, breiteren Reifen und Sportausstattung nachgeschärft. Für ein entsprechendes Überholimage sorgen ein großer Kühlergrill und scharfe Xenon-Augen.
Einer der letzten Sauger
Angetrieben wird der 3,89 Meter lange Suzuki Swift Sport von einem 1,6 Liter großen Vierzylinder-Saugmotor mit 100 kW / 136 PS. Das sind immerhin rund 40 PS mehr als im normalen Swift-Benziner. Das ist in der Kleinwagenklasse zwar aller Ehren wert, dennoch bietet die Konkurrenz hier insbesondere durch Turboaufladungen mitunter deutlich mehr Pfeffer – und Leistungen von bis zu über 200 PS. Das Triebwerk mit der internen Bezeichnung M16A bringt es zudem auf ein maximales Drehmoment von 160 Nm bei 4.400 U/min. Seine Höchstgeschwindigkeit dürfte bei knapp 210 km/h liegen und den Sport 0 auf 100 km/h sollte der japanische Fronttriebler in acht Sekunden schaffen.
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- Optisch wurde der Swift Sport im Vergleich zum Standardmodell leicht mit den üblichen Dreingaben wie Spoilerwerk, breiteren Reifen und Sportausstattung nachgeschärft.
Premiere auf der IAA
Die straffe Fahrwerksabstimmung und eine eigens für den neuen Swift Sport entwickelte Hinterradaufhängung verleihen dem sportlichen Flitzer die nötige Kurvenstabilität und ein stabiles Handling. Serienmäßig gibt es unter anderem Sportsitze, sieben Airbags, ABS und ESP. Der erwartete Preis beträgt etwa 18.000 Euro, seine Publikumspremiere feiert der besonders flinke Swift auf der Frankfurter IAA, die in diesem Jahr vom 15. bis 25. September stattfindet.

