Schon auf der IAA 2001 hat der Suzuki Kizashi für Aufsehen gesorgt – damals allerdings noch als Konzeptstudie. Im Herbst 2010 soll nun die Serienversion der Mittelklasse-Limousine nach Deutschland kommen. (Thomas Harloff , 15.04.2010)
Modernes Outfit beim Mittelklasse-Japaner
Suzuki holt sein neues Flaggschiff nach Deutschland. Mit dem in Japan und den USA bereits erfolgreich eingeführten Kizashi tritt der japanische Automobilhersteller ab Herbst 2010 erstmals auch im D-Segment an. Die 4,65 Meter lange Mittelklasselimousine besticht durch ein zeitgemäßes Design, das jedoch meilenweit von den progressiven Outfits diverser gleichnamiger Konzeptstudien entfernt ist. Trotzdem: Mit dem Kizashi ist Suzuki eine ansehnlich gestylte Limousine gelungen.
Downsizing? Nicht bei Suzuki!
So modern der Kizashi auch aussehen mag, so antiquiert scheint sein Antriebskonzept zu sein. Während alle Welt von Downsizing, Aufladung, Start-Stopp-Automatik und dergleichen spricht, bietet Suzuki für den Kizashi anfangs lediglich einen Benzinmotor mit 2,4 Litern Hubraum an. Dieser leistet 178 PS und schickt ein maximales Drehmoment von 230 Nm an die Vorderräder. Mit Frontantrieb und Sechs-Gang-Schaltgetriebe soll der Suzuki Kizashi im Schnitt 7,9 Liter Sprit verbrauchen. Mit dem optionalen Allradantrieb i-AWD und CVT-Getriebe steigt der Benzinverbrauch auf 8,3 Liter an.
Üppiges Ausstattungsniveau
Die Sicherheitsausstattung präsentiert sich reichhaltig. Neben ABS, einer elektronischen Bremskraftverteilung und ESP mit Traktionskontrolle sind sieben Airbags samt Knieairbag an Bord. Auch die Serienausstattung kann sich sehen lassen: Eine Lederausstattung und eine getrennt regelbare Zwei-Zonen-Klimaautomatik sind ohne Aufpreis an Bord.
Genaue Preise gibt Suzuki derzeit noch nicht bekannt.