Für das Design des Zweisitzers ist der ehemalige Ford-Designer Daniel Paulin verantwortlich. Bereits vor zwei Jahren machte der Schwede mit dem Paulin VR Concept auf sich aufmerksam. Die Evolution des Projektes stellt nun der Devon GTX dar, der auch Anleihen der Dodge Viper besitzt. Mit der Produktion des neuen Supersportwagens möchte Devon im Frühjahr 2010 beginnen.
Beim Design des Devon GTX, der eine Außenhaut aus Carbon besitzt, kreiert Paulin eine Symbiose aus muskulösen und klaren Linien. Der US-Sportwagen mutet futuristisch an, besitzt aber gleichzeitig wohl proportionierte Formen des klassischen Automobilbaus. Neben dem zweifarbigen Konzept fällt eine tief heruntergezogene Front auf, welche die Straße geradezu verschlingen möchte. Kontraste setzen verchromte Einsätze in den großen Lufteinlässen und eine mittig über die Motorhaube verlaufende Komponente, die in einer Luftöffnung endet.
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- Die tief heruntergezogene Front scheint die Straße geradezu verschlingen zu wollen. Kontraste setzen verchromte Einsätze in den Lufteinlässen
Moderner Klassiker
Mächtig wirken die in Kontrastfarbe gehaltenen Kotflügel mit großen, athletisch geformten Radkästen - eine Reminiszenz an die Klassiker der 1940er-Jahre. Aus dem glatten Körper erhebt sich eine aerodynamisch geformte Kanzel, die in einer dynamisch abfallenden Linie bis zur Heckabrisskante verläuft und sich dann von dort steil und konkav nach unten zieht. Die gesamte Form des Hecks erinnert an einen riesigen Diffusor, der aber auch effektiv im unteren Verlauf zum Einsatz kommt. Um bei hohen Geschwindigkeiten mehr Abtrieb zu erzeugen, krönt der Devon GTX sein Hinterteil mit einem mächtigen Heckflügel.Im vorderen Bereich des Fahrzeugs verankert Devon die Dachkonstruktion. Das lässt den Schluss zu, dass die Türen nach oben öffnen und den Ein- sowie Ausstieg in den tief liegenden GTX erleichtern. Ein Panorama-Glasdach bietet den Insassen darüber hinaus den Blick auf den freien Himmel, um das Fahrvergnügen emotional weiter zu steigern.
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- Das Interieur halten die Macher eher puristisch, sodass neben den Sportsitzen das eher minimalistisch gehaltene Armaturenbrett und sportlich-elegant gesetzte Chrom-Applikationen auffallen
Die Technik? Ein streng gehütetes Geheimnis!
Das Interieur halten die Macher eher puristisch, sodass neben den Sportsitzen das eher minimalistisch gehaltene Armaturenbrett und sportlich-elegant gesetzte Chrom-Applikationen auffallen. Ein erstes Innenraum-Foto lässt erahnen, dass die Kraftübertragung über ein manuelles Getriebe erfolgt, dessen Gänge mittels eines Schalthebels auf der Mittelkonsole gewechselt werden. Weitere technische Details bleiben bis zur Präsentation beim kalifornischen Oldtimer-Klassiker in Pebble Beach aber leider geheim.Hinter Devon Motorworks steht der amerikanische Unternehmer Scott Devon. Das Rennteam von Devon wird geführt von Justin Bell, der das legendäre 24-Stunden-Rennen von Le Mans im Jahre 1997 in einer Dodge Viper gewinnen konnte. Im gleichen Jahr gelang ihm der FIA GT-Weltmeistertitel in der GT2-Klasse auf einer Dodge Viper GTS-R. Nun wollen die Amis mit ihrem Supersportwagen die Straße erobern.

