Tazzari Zero
Daten und Fakten:
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- Als ökologisch korrektes Rennmaschinchen für die City bewerben die Tazzari-Macher ihren Zero, und Fahrspaß bietet der Stromer des italienischen Zulieferers auf jeden Fall.
Maximalleistung: 15 kW / 20 PS; Batterietyp: Lithium-Eisen-Phosphat; Höchstgeschwindigkeit: 100 Km/h; Reichweite: bis zu 140 Kilometer; Ladezeit: neun Stunden bei 220 Volt, mit „Multifastgerät“ für die 220-Volt-Steckdose 100-prozentige Aufladung in etwa fünf Stunden, mit 380-Volt-Schnellladung 80-prozentige Akkuaufladung in ca. 50 Minuten; Sitzplätze: zwei; Kofferraumvolumen: 180 Liter (30 Liter vorn, 150 Liter hinten); Preis: 23.900 Euro, Verkauf seit 2010
Fahreindruck:
Als ökologisch korrektes Rennmaschinchen für die City bewerben die Tazzari-Macher ihren Zero, und Fahrspaß bietet der Stromer des italienischen Zulieferers auf jeden Fall. Vor allem, wenn man ihn im Fahrmodus „Race“ auf Touren bringt, was allerdings zu Lasten der Reichweite geht. Den Sprint von 0 auf 100 Km/h legt der Italo-Stromer in weniger als fünf Sekunden hin. Der mittig platzierte Motor, ein niedriger Schwerpunkt und die breite Spur verleihen dem 550 Kilogramm leichten Zweisitzer auch in flott gefahrenen Kurven eine angenehme Straßenlage. Per Knopfdruck lassen sich die Fahrmodi wechseln. Das Programm „Rain“ bietet verstärkte Bodenhaftung auf rutschigem Asphalt, „Economy“ reduziert die Dynamik und ermöglicht größere Reichweiten.
Besonderheiten:
Mit seinem minimalistisch bestückten Cockpit und dem nackten Alupedal vermittelt der Tazzari zunächst ein gewisses Gokart-Gefühl. Doch der Zero ist ein flottes, kleines Stadtauto, mit dem man sich auch mal auf die Autobahn trauen kann. Das Sondermodell „Special Edition“ verfügt über LED-Tagfahrlicht und mehr Komfort im Innenraum. Der Tazzari kann wie auch der German E Cars Stromos über die Kette „Lautlos durch Deutschland“ bezogen werden.
Tesla Roadster
Daten und Fakten:
Maximalleistung: 212 kW / 288 PS; Batterietyp: Lithium-Ionen; Batteriekapazität: 56 kWh; Höchstgeschwindigkeit: 212 Km/h; Reichweite: ca. 340 Kilometer; Ladezeit: bis zu 16 Stunden; mit „High Power“-Wandladegerät ca. vier Stunden; Sitzplätze: zwei; Kofferraumvolumen: 110 Liter; Preis: 99.960 Euro (Roadster), 117.810 Euro (Roadster Sport). Verkauf seit 2008
Fahreindruck:
Wer die Faszination des Elektroautos verstehen will, muss eine Runde im Tesla drehen. Man fühlt sich wie auf einer Carrera-Rennbahn – mit einem Druck aufs Pedal schießt der Tesla wie von der Tarantel gestochen los und erreicht nach vier Sekunden Tempo 100. Dabei ist er so leise, dass man fast das Flattern der eigenen Haare im Wind hören kann. Abgesehen von der etwas schwergängigen Lenkung fährt sich der Tesla prima und jagt mit seinem straffen Fahrwerk und dank der günstigen Gewichtsverteilung (63% auf der Hinterachse) knackig durch die Kurven. Bunte Diagramme halten den Piloten über den Batteriestatus auf dem Laufenden. Wer dem Tesla die Sporen gibt, kann sich von 340 Kilometern Reichweite natürlich verabschieden. Das starke Surren bei hohem Tempo ist gewöhnungsbedürftig.
Besonderheiten:
Die Karosserie des Roadsters basiert auf dem Lotus Elise. Der Einstieg ins enge Cockpit ist noch halbwegs elegant zu bewältigen. Den Ausstieg sollte man besser üben, bevor man sich lässig vor dem Straßencafé aus den Sitzen schält und Porsche-Fahrer mit dem Satz „Meiner dreht bis 13.000 Touren“ vor Neid erblassen lässt. Der Tesla-Akku besteht aus 6831 einzelnen Lithium-Ionen-Zellen, was ihm eine enorme Energiedichte verleiht. Das System muss allerdings aufwändig gekühlt werden. Der Roadster ist Teslas erstes Modell. 2011 wartet die Welt gespannt auf die Limousine Tesla S.
VW Golf Blue-E-Motion
Daten und Fakten:
Maximalleistung: 85 kW / 115 PS; Batterietyp: Lithium-Ionen; Batteriekapazität: 26,5 kWh; Höchstgeschwindigkeit: 135 Km/h; Reichweite: ca. 150 Kilometer; Ladezeit: ca. sechs bis acht Stunden bei 230 Volt; Schnellladeoption: verfügbar; Sitzplätze: fünf; Kofferraumvolumen: 237 Liter; Preis: noch unbekannt. Verkaufsstart: voraussichtlich 2013
Fahreindruck:
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- Mit 1,5 Tonnen Gewicht ist der Stromer aus Wolfsburg nicht viel schwerer als ein normaler Golf und fährt sich in schnellen Kurven ähnlich souverän.
Mit 1,5 Tonnen Gewicht ist der Stromer aus Wolfsburg nicht viel schwerer als ein normaler Golf und fährt sich in schnellen Kurven ähnlich souverän. In 11,8 Sekunden rennt der Wagen wie vom Gummiband gezogen bis Tempo 100, auch bei knapp 140 Km/h wirkt der Motor nicht angestrengt. An der Mittelkonsole findet man einen Wahlhebel mit den gewohnten Stufen Rückwärts, Vorwärts und Leerlauf. Dazu kommt die Stufe B (Bremsen), in der der Golf beim Gaswegnehmen und Bremsen die maximale Menge kinetischer Energie zurückgewinnt. Das Rekuperieren fühlt sich ungefähr so an wie eine starke Motorbremsung bei einem normalen Auto. In der Stufe D rekuperiert der Golf ebenfalls, dann lässt sich die Intensität mit Schaltwippen am Lenkrad feindosieren. Mit einem Knopf an der Mittelkonsole kann man die Systeme auf maximale Reichweite oder größtmögliche Leistung trimmen. Je nach Einstellung stehen dann 50 bis 85 kW zur Verfügung. Im Spar-Modus schaltet sich auch die Klimaanlage ab.
Besonderheiten:
Der Golf Blue-E-Motion ist noch ein Prototyp, macht aber schon einen seriennahen Eindruck. Der Preis wird stark von der Entwicklung der Batteriekosten abhängen, und da zeigt der Trend nach unten. VW nähert sich dem Thema Elektroauto sehr zurückhaltend, dabei dürfte es sich aber um reine Taktik handeln. Vermutlich warten die Wolfsburger auf weiter fallende Batteriepreise und eine öffentliche Stromer-Förderung in Deutschland. Neben dem Golf soll auch der Winzling Up! als Elektroauto erscheinen.
Volvo C30 Drive Electric
Daten und Fakten:
Maximalleistung: 82 kW / 110 PS; Batterietyp: Lithium-Ionen; Batteriekapazität: 24 kWh; Höchstgeschwindigkeit: 130 Km/h; Reichweite: bis zu 150 Kilometer; Ladezeit: ca. acht Stunden bei 230 Volt; Schnellladeoption: nicht spezifiziert; Sitzplätze: vier; Kofferraumvolumen: 251 Liter; Preis und Verkaufsstart: noch unbekannt, Erstproduktion 250 Stück in 2011
Fahreindruck:
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- Startschlüssel umdrehen, Gang einlegen und Gas geben - zügig und wie bei einem Elektroauto üblich nahezu lautlos beschleunigt der Elektro-C30 in 10,5 Sekunden auf 100 km/h.
Startschlüssel umdrehen, Gang einlegen und Gas geben - zügig und wie bei einem Elektroauto üblich nahezu lautlos beschleunigt der Elektro-C30 in 10,5 Sekunden auf 100 km/h. Die Fahrleistungen sind nicht gerade sportlich, reichen aber für ein zügiges Mitschwimmen im Stadtverkehr und auf Landstraßen. Eine große Anzeige neben dem Tacho informiert permanent über den Betriebszustand des Systems. Der Fahrer ist immer darüber im Bilde, ob gerade Energie aus der Batterie entnommen oder durch einen Bremsvorgang in die Batterie zurückgeführt wird. Eine forsche Fahrweise macht sich schnell durch die schmilzende Reichweite bemerkbar.
Besonderheiten:
Viel Aufmerksamkeit hat Volvo dem Thema passive Sicherheit gewidmet. Die Batterie ist in zwei Teilen zwischen den Hinterrädern sowie im Tunnel zwischen den Sitzen und damit außerhalb der Deformationszonen untergebracht. Der Vorderwagen wurde verstärkt. Im Moment eines Aufpralls schalten die Crash-Sensoren augenblicklich den Antrieb ab, um einen Kurzschluss der Batterie zu verhindern. So präpariert, soll der Drive Electric ähnlich gute Sicherheitsnoten erhalten wie ein konventionell angetriebener C30.

