Ford zündet auf dem Genfer Autosalon (6. bis 16 März) ein wahres Neuheiten-Feuerwerk. Gleich drei neue Modelle sorgen auf dem Messestand der auch in Großbritannien und Deutschland tief verwurzelten amerikanischen Marke für Aufsehen. Highlight bleibt die weiterhin unter dem Namen Fiesta auf den Markt kommende Neuauflage der Kölner Kleinwagen-Baureihe. In einer dreitürigen Variante wird sie sich erstmals dem Publikum vorstellen. Zu den deutschen Händlern kommt der Fiesta in der zweiten Jahreshälfte. Bis zum Jahr 2010 soll er auch auf anderen Märkten wie Asien, Amerika oder Afrika durchstarten.
Die Karosserie des Kleinwagens lehnt sich an die vorausgegangene Konzeptstudie Verve an und ist wesentlich sportlicher gezeichnet als das Vorgängermodell. Besondere Hingucker sind die seitlich ansteigenden Sicken, die nach hinten dynamisch abfallende Dachlinie sowie die sehr weit nach hinten gezogenen spitzen Schweinwerfer. Im Interieur fällt die frisch gestylte Mittelkonsole ins Auge, deren Bedienelemente genau wie im Verve ähnlich denen eines Mobiltelefons angeordnet sind.
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- Auf der Optionsliste des Ford Focus CC finden sich nun unter anderem ein schlüsselloses Startsystem, ein Digital-Radio sowie ein Reifendruck-Kontrollsystem
Fünf verschiedene Motoren
Als Antrieb stehen für den Fiesta vier Ottomotoren sowie ein Dieseltriebwerk mit Leistungswerten von 44 kW/60 PS bis 85 kW/115 PS zur Wahl. Die Antriebe sind serienmäßig an ein Fünfgang-Getriebe gekoppelt und können wahlweise mit einer Viergang-Automatik versehen werden. Für umweltbewusste Kleinwagenfahrer wird es den neuen Ford auch als besonders saubere Econetic-Version geben, die einen CO2-Ausstoß unter 100 g/km erreicht.Neben dem neuen Fiesta werden auch der neue Ford Kuga und der modellgepflegte Focus CC auf dem Genfer Messestand zu sehen sein. Mit dem Kuga wagt der Kölner Hersteller erstmals den Angriff in der Klasse der Kompakt-SUV. Der Fünfsitzer, der wahlweise mit Front- und mit Allradantrieb zu haben ist, basiert technisch auf dem kompakten Focus. Äußerlich vereint er mit dem großen unteren Kühlergrill, der coupéhaften Dachlinie und den in die ausgestellten Kotflügel übergehenden Scheinwerfern bullige Kraft und Dynamik. Am Heck fällt die horizontal geteilte Klappe auf, die das Beladen vereinfachen soll.
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- Der Ford Kuga, der wahlweise mit Front- und mit Allradantrieb zu haben ist, basiert technisch auf dem kompakten Focus
Ford Kuga – der Tiguan-Konkurrent
Der Kuga ist 4,44 Meter lang und 1,64 Meter hoch und wird von einem 2,0-Liter-Common-Rail-Dieselmotor mit 100 kW/136 PS angetrieben. Das maximale Drehmoment von 320 Nm bei 2.000 U/min kann kurzzeitig per Overboost auf 340 Nm gesteigert werden. Der Motor ist an ein manuelles Sechsgang-Getriebe gekoppelt. Den Verbrauch gibt Ford mit 6,4 Litern Diesel pro 100 Kilometer an, der CO2-Ausstoß liegt bei 169 g/km. Der Schleuderschutz ESP wird zum Marktstart im Sommer serienmäßig an Bord sein.Als weitere Premiere auf dem Ford-Stand zeigt sich die modellgepflegte Version des Ford Focus Coupé-Cabrios. Wie die Limousine und der Kombi trägt das Stahldach-Cabrio nun eine überarbeitete Front im Stil des Mittelklassemodells Mondeo. Unter anderem fallen der größere Kühlergrill und weit in die Kotflügel gezogene Scheinwerfer ins Auge. Dazu halten im Innenraum neu gestaltete Instrumente mit roter Beleuchtung und eine neue Mittelkonsole Einzug. Auf der Optionsliste finden sich nun unter anderem ein schlüsselloses Startsystem, ein Digital-Radio sowie ein Reifendruck-Kontrollsystem. Als Antrieb stehen weiterhin zwei Ottomotoren mit 74 kW/100 PS und 107 kW/145 PS sowie ein 100 kW/136 PS starker Diesel zur Wahl.

