Ferrari feuert den Startschuss ab
Am heutigen Freitag, den 28. Januar 2011, fiel der Startschuss zur neuen Formel 1-Saison. Natürlich noch nicht mit Testfahrten oder gar einem Grand Prix-Wochenende, aber mit der Präsentation des ersten neuen Autos. Natürlich lässt es sich Ferrari nicht nehmen, als erstes Team seinen Renner für die neue Saison vorzustellen. Anders als die meisten anderen Mannschaften, die ihren neuen Boliden vor den ersten Tests lediglich aus der Garage rollen werden und ohne Verzögerung auf die Strecke gehen, leistet sich Ferrari eine Präsentation der klassischen Art. Am Hauptsitz in Maranello wird der rote Renner mit der Bezeichnung F150 zahlreichen geladenen Gästen und Medienvertretern gezeigt.
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- Der bei der Präsentation vorgestellte Bolide wird noch nicht zu 100 Prozent das Auto sein, das zum ersten Rennen in Bahrain antreten wird.
Um 10:08 Uhr fällt der Vorhang
Flankiert von den Straßenautos 458 Italia und California ziehen die Piloten Fernando Alonso und Felipe Massa um 10:08 Uhr das rote Tuch von jenem Auto, das Ferrari die WM-Titel zurückbringen soll. Der heute vorgestellte Bolide wird aber noch nicht zu 100 Prozent das Auto sein, das zum ersten Rennen in Bahrain antreten wird. Laut Teamchef Stefano Domenicali wird sich dieses Auto von jenem, das zum Saisonauftakt in der Wüste antritt, sehr stark unterscheiden.
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- Den größten Effekt auf die Aerodynamik der 2011er Boliden hat das Verbot des Doppeldiffusors. Der neue Diffusor sitzt nun tiefer und ist deutlich unkomplizierter gestaltet.
Kein Doppeldiffusor mehr, aber ein flexibler Heckflügel
Zahlreiche Regeländerungen zwingen die Teams dazu, komplett neu designte Autos zu bauen. Ferraris Hauptaugenmerk bei der Entwicklung lag darauf, den Luftstrom unter dem Auto zu verbessern. Deshalb sitzen die Fahrer nun ein wenig höher im Auto als in der vergangenen Saison. Den größten Effekt auf die Aerodynamik der 2011er Boliden hat das Verbot des Doppeldiffusors. Der neue Diffusor sitzt nun tiefer und ist deutlich unkomplizierter gestaltet. Um den Abtriebsverlust auf der Hinterachse etwas aufzufangen, darf der Heckflügel nun flexibel gestaltet werden.
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- Wegen des eingefrorenen Motorenreglements dürfen am Triebwerk zwar keine Änderungen vorgenommen werden, aber Ferrari hat das V8-Aggregat des F150 an das KERS-System angepasst.
KERS kehrt zurück
Ein weitere wichtige Änderung: Das Energie-Rückgewinnungssystems KERS kehrt zurück. Wegen des eingefrorenen Motorenreglements dürfen am Triebwerk zwar keine Änderungen vorgenommen werden, aber Ferrari hat das V8-Aggregat an das KERS-System angepasst. Ferraris KERS soll nun deutlich effizienter arbeiten als in der 2009er Saison, zudem haben die Ingenieure den Spritverbrauch des Motors senken können. Daneben spielten Sicherheitsaspekte bei der Entwicklung des neuen Autos eine bedeutende Rolle. Das Cockpit ist nun steifer und sicherer und es gibt ein neues Seitenaufprallschutzsystem auf Höhe der Beine des Piloten. Zusätzlich musste das Auto an die neuen Pirelli-Reifen angepasst werden.

