Zwei Neulinge, die gar nicht so neu sind
„More Power to your senses“, mehr Leistung für die Sinne – unter diesem Motto bringt Fiat-Haustuner Abarth in diesen Tagen zwei neue Modelle auf den Markt. Obwohl – so wirklich neu sind sie gar nicht. Denn den Abarth Punto Evo gab es schon einmal als Abarth Grand Punto, und der Abarth500C ist die Cabrio-Variante der knuffigen Cinquecento-Limousine. Auch wenn die Neuzugänge in der Skorpion-Familie optisch wenig Neues bieten, hat sich in technischer Hinsicht einiges getan.
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- Die Abarth 500C-Fahrleistungen von 205 km/h Topspeed und 8,1 Sekunden von Null auf Hundert liegen laut Fiat-Pressemeldung „auf dem Niveau eines Sportwagens“.
Ein Appetitzügler namens „MultiAir“
Fangen wir mit dem Abarth Punto Evo an. Als erstes Abarth-Modell bekommt sein 1,4-Liter-Turbomotor die MultiAir-Technologie, eine Eigenentwicklung des Fiat-Konzerns, spendiert. Diese ersetzt die herkömmliche Nockenwelle durch ein elektrohydraulisches System, wodurcheine vollkommen variable Steuerung der Ventile auf der Einlassseite möglich ist. Das soll nicht nur Verbrauch und CO2-Ausstoß senken, sondern auch mehr Leistung generieren. Das bedeutet im Falle des AbarthPuntoEvo: 163 PS – acht mehr als beim Vorgänger Abarth Grande Punto. Auch das maximale Drehmoment ist um 20 auf 250 Nm gestiegen.
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- Abarth Punto Evo: Als erstes Abarth-Modell bekommt sein 1,4-Liter-Turbomotor die MultiAir-Technologie, eine Eigenentwicklung des Fiat-Konzerns, spendiert.
Mäßige Fahrleistungen, geringer Durst
Von einem Topmodell hätten wir uns allerdings etwas sportlichere Fahrleistungen erwartet als 213 km/h Topspeed oder 7,9 Sekunden für den Null-auf-Hundert-Sprint. Wie üblich verfügt derAbarthPuntoEvo über den Sport-Boost-Schalter, der das gesamte Fahrverhalten spürbar zackiger gestalten soll. Ein Druck auf die Taste, und das elektronische Sperrdifferential TTC wird aktiviert, was deutliche Traktionsvorteile bringen soll. Doch auch an diverse Spritspar-Accessoires hat Abarth gedacht: Eine Schaltpunktanzeige und die serienmäßige Start/Stopp-Automatik sollen den Durst deutlich zügeln. Wenn der Durchschnittsverbrauch tatsächlich im Bereich der von Fiat versprochenen acht Liter liegt, hat sich der Aufwand durchaus gelohnt.
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- 163 PS – acht mehr als beim Vorgänger Abarth Grande Punto - liefert der 1,4-Liter-Turbobenziner des Abarth Punto Evo. Auch das maximale Drehmoment ist um 20 auf 250 Nm gestiegen.
Lustvolles Farbenspiel
Mit dem 500C führt Abarth neue Farbkombinationen ein. Wahlweise steht der Cabrio-Knirps in drei einfarbigen Lackierungen, darunter ein neues Anthrazitmetallic, sowie Kombinationen in Schwarz/Weiß oder zwei verschiedenen Grautönen zur Verfügung. Die Verdeckfarben sind natürlich perfekt auf die Außentöne abgestimmt, auch die Innenausstattung kann an die äußere Farbgebung angepasst werden. Übrigens: Das charakteristische Rollverdeck lässt sich in 16 Sekunden elektrisch öffnen oder schließen.
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- Wie üblich verfügt der Abarth Punto Evo über den Sport-Boost-Schalter, der das gesamte Fahrverhalten spürbar zackiger gestalten soll.
„Fahrleistungen auf Sportwagen-Niveau“ – naja, nicht wirklich
Auch der Abarth 500C wird von einem 1,4-Liter-Turbo-Benziner befeuert, dessen Daten allerdings einen gewissen Respektsabstand zum großen Bruder lassen. Der aufgeladene Vierzylinder liefert 140 PS und 205 Nm, soll allerdings auch nur 6,1 Liter verbrauchen. Die Fahrleistungen von 205 km/h Topspeed und 8,1 Sekunden von Null auf Hundert liegen laut Fiat-Pressemeldung „auf dem Niveau eines Sportwagens“. Naja, etwas übertrieben ist das schon, denn in diesem Falle würden viele Kombi- und Limousinen-Besitzer einen Sportwagen fahren, ohne es zu wissen.
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- Die Abarth 500C-Fahrleistungen von 205 km/h Topspeed und 8,1 Sekunden von Null auf Hundert liegen laut Fiat-Pressemeldung „auf dem Niveau eines Sportwagens“.
Rollentausch bei der Preisvorstellung
Eines hat der Abarth 500C dem PuntoEvo allerdings voraus – das serienmäßige Fünfgang-Getriebe AbarthCompetizione. Das Getriebe verfügt einerseits über einen Automatik-Modus, kann aber mittels Lenkrad-Schaltwippen auch manuell betätigt werden. Das elektronische Sperrdifferential und den Sport-Boost-Modus hat der kleine Abarth mit dem großen gemeinsam.
Beim Preis tauschen der PuntoEvo und 500C jedoch die Rollen. Mit einem Grundpreis von 21.000 Euro wird das Cabrio zum großen Abarth, denn für seine andere Neuheit will Abarth lediglich 19.500 Euro sehen. Übrigens: Wer die sportlichen Talente der neuen Abarth-Modelle in Frage stellt, darf sich auf die Supersport-Modelle freuen. Die „esseesse“-Versionen sind bereits angekündigt.

