Motorradfahrer haben aufgrund der fehlenden Knautschzone ein hohes Risiko, bei Unfällen schwer verletzt zu werden. Fahrsicherheitstrainings können die Gefahr mindern. (T. Harloff , 01.01.2009)
Die häufigste Ursache für Unfälle, in die Motorräder verwickelt sind, ist menschliches Fehlverhalten sowohl seitens der Biker als auch der Autofahrer. Durch Fahrsicherheitstrainings können Motorradfahrer die Gefahr verringern, indem sie dort das richtige Verhalten und vorausschauendes Fahren üben. Außerdem sind die Übungseinheiten ein gutes Mittel, um nach der Winterpause wieder Fahrpraxis zu erlangen.
Nahezu alle Trainingseinheiten, die in Deutschland stattfinden, hat das Institut für Zweiradtechnik (IfZ) in einer Broschüre zusammengefasst. Zu den Veranstaltern gehören der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR), die Straßenverkehrswacht, verschiedene Autoclubs wie der ADAC oder der ACE, aber auch Hersteller wie BMW oder Prüforganisationen wie der TÜV Rheinland. Alle Trainings sind in zeitlicher Reihenfolge nach Monaten aufgelistet. Jeder Monat ist in die Bereiche Ein- und mehrtägige Übungen, Rennstrecken-, Enduro- und Kombinations- sowie Trail- und Gespannkurse unterteilt. Zudem ist gekennzeichnet, ob sich die Angebote an Anfänger und Wiedereinsteiger richten oder ob es sich um einen Frauen-, Intensiv- oder Aufbaukurs handelt. Die Broschüre kann kostenfrei von der Internet-Seite des IfZ heruntergeladen werden (www.ifz.de)