
Schwarzer Panther mit Jagdinstinkt: Lotus Exige ScuraGeschmeidig wie eine Raubkatze, dabei immer wachsam und mit einem geschärften Blick für scheinbar überlegene Gegner: Jetzt geht der Scura, eine hochexklusive Sonderserie des Lotus Exige, auf Beutezug durch die Sportwagen-Landschaft.
Schwarzer Panther mit Jagdinstinkt: Lotus Exige Scura
T. HarloffGeschmeidig wie eine Raubkatze, dabei immer wachsam und mit einem geschärften Blick für scheinbar überlegene Gegner: Jetzt geht der Scura, eine hochexklusive Sonderserie des Lotus Exige, auf Beutezug durch die Sportwagen-Landschaft.Auch wenn eine andere britische Edelmarke den Jaguar in Namen und Wappen trägt: Die Modelle von Lotus sind die wahren Raubkatzen unter den Sportwagen. Kompakt, wendig, immer zum Sprung bereit und ohne Angst vor vermeintlich Stärkeren wildern die Engländer seit einem knappen halben Jahrhundert im Revier stärkerer natürlicher Feinde. Lotus´ Alphatier ist der Exige, der nun einmal mehr deutlich aufgewertet wird. Der Exige Scura ist so etwas wie der schwarze Panther unter den Lotus-Modellen: Es gibt ihn deutlich seltener, aber das physische Potential ist genauso ausgeprägt wie bei seinen Artgenossen.
Wie sein Äquivalent aus der Tierwelt kneift der Exige Scura die Augen zusammen – aggressiver kann der Blick eines Autos kaum sein. Das Fell – pardon: die Karosserie – schimmert mehrheitlich in mattem Schwarz, während sich drei Streifen über Fronthaube und Dach bis zum Heck erstrecken und glänzende Akzente setzen. Selbst die Felgen sind – bis auf das Lotus-Logo – komplett in schwarz gehalten. Im Schutz der Dunkelheit ist der Exige Scura für seine Feinde so kaum auszumachen – bis er einen überraschenden Angriff startet und gnadenlos über seine Beute herfällt.
Wendig, sprintstark, ausdauernd
Wie eine Raubkatze setzt er dabei bevorzugt auf seine Wendigkeit und seinen schnellen Antritt. Er ist nochmals graziler und leichter als ein normaler Exige. Viele Anbauteile, darunter der Frontsplitter, die Einsätze in den vorderen Kühlluftöffnungen, die seitlichen Lufteinlässe und der Heckspoiler bestehen aus Sicht-Carbon. Das ebenso leichte wie strapazierfähige Material kommt auch im Innenraum häufig zum Einsatz. Das drückt das Leergewicht im Vergleich zum Exige S um zehn auf 925 Kilogramm.Kraft und Ausdauer liefert der bekannte 1,8 Liter-Kompressormotor aus dem Toyota-Regal, der im Scura 260 PS leistet. Dank Launch Control sprintet er aus dem Stand in nur 4,1 Sekunden auf Tempo 100 – ungefähr die „Höchstgeschwindigkeit“ des Geparden, der als schnellste Raubkatze überhaupt gilt. Maximal sind 245 km/h drin – damit wird auch die Autobahn zum Jagdrevier des Exige Scura.
Perfekt an den Lebensraum angepasst
Am wohlsten fühlt sich der britische Sportler aber auf winkligem Geläuf, besonders auf Rennstrecken. Auch die Sonderserie ist für diese Ausflüge gerüstet: Die variable Traktionskontrolle erlaubt es dem Dompteur, sein Auto auf die Straßenbedingungen und den eigenen Fahrstil abzustimmen. Ebenso lassen sich die Öhlins-Dämpfer auf die äußeren Gegebenheiten einstellen. Der Lotus Exige Scura passt sich also perfekt seinem Lebensraum an – beste Voraussetzungen, um inmitten gefräßiger Sportwagen-Raubtiere zu überleben.In Deutschland kommt der Lotus Exige Scura zum Preis von 60.000 Euro auf den Markt. Dass man ihn in freier Wildbahn trotzdem nur sehr selten zu Gesicht bekommen wird, liegt an der strengen Limitierung: Weltweit wird es nur 35 Exemplare dieses Boliden geben. So bleibt es also nur wenigen Auserwählten vorbehalten, im schwarzen Panther auf Beutezug nach stärkeren Sportwagen zu gehen.




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