C2 in 2011
Klare Linien, eine stark gezeichnete lange Motorhaube, das markante Split Window-Heck und die runden Rückleuchten. Diese Zutaten sind Liebhabern amerikanischer Klassiker nicht unbekannt. Der Rossi 66 ist eine glasklare Reinkarnation der Corvette C2. Die Rossi Motor Company entwirft eine moderne Interpretation auf Basis der zweiten Corvette-Generation aus dem Jahre 1963.Denn nur in diesem Jahr lief die Corvette mit dem Split Window-Heck vom Band. Designer David R. will die besten Designelemente aller klassischen Corvettes verbinden. Dazu gehört auch das Heck der wohl begehrtesten aller Corvettes. Auch wenn der Rossi optisch auf der C2 aufbaut, ist er unter seiner atemberaubenden Hülle eine C6.
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- Die Rossi Motor Company entwirft eine moderne Interpretation auf Basis der zweiten Corvette-Generation aus dem Jahre 1963. Denn nur in diesem Jahr lief die Corvette mit dem Split Window-Heck vom Band.
Optik-Update
Genau wie bei der Sting Ray von 1963 erstrahlt das Heck mit der geteilten Scheibe durch zwei Doppelrückleuchten – wie es sich für das Jahr 2011 gehört allerdings mit LED Technik. Auch die Stoßstangen sind an die C2 angelehnt, nur sind sie nicht verchromt, sondern eloxiert. Auffälligstes Merkmal an der Front ist, dass die Rossi Motor Company auf Klappscheinwerfer verzichtet – genau wie die aktuelle C6, die diese aufgrund von Sicherheitsbestimmungen aufgibt. Auch im Innenraum hat Rossi ordentlich Hand angelegt. Alle Instrumente und das Radio sind von der C6 übernommen, jedoch kann sich das Auge nun an Leder und Alcantara erfreuen. Anstelle des serienmäßigen Schalthebels, ruht die Hand bei der Gangwahljetzt auf einer weißen Kugel– genau wie bei der C2.
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- Im Innenraum hat Rossi ordentlich Hand angelegt. Alle Instrumente und das Radio sind von der C6 übernommen, jedoch kann sich das Auge nun an Leder und Alcantara erfreuen. Anstelle des serienmäßigen Schalthebels, ruht die Hand bei der Gangwahl jetzt auf einer weißen Kugel – genau wie bei der C2.
Auf C6-Basis
In derSting Ray kommen die legendären Big Block-Motoren erstmals ab 1965 zum Einsatz, zunächst mit 6,5 Litern, später sogar mit sieben Litern Hubraum. Auch wenn die Optik des Rossiretro ist, lauert unter der Haube modernste C6-Technik.Der 6-Liter-V8 leistet 456 PS. Bei 4.400 Umdrehungen pro Minute liegt das maximale Drehmoment von 542 Nm an. Fahrleistungen geben die Amerikaner nicht an, legt man allerdings die Werte der C6 zu Grunde, dürfte man nicht allzu falsch liegen. Die Rossi Motor Company modifiziert auch das Fahrwerk, die Bremsen und die Räder. 9,5x19-Zöller geben die Richtung vor, 12x20-Zöller übertragen die Kraft auf die Straße. Die Vorderräder sind mit 275/30er Schlappen bezogen, bei den Hinterrädern dürfen es sogar 325/25er sein. Gut zwei Jahre nach der Vorstellung des Rossi Sixtysix nimmt das Projekt Formen an. Der Preis, den die Rossi Motor Company bisher anvisiert, soll sich zwischen 120.000 und 130.000 US-Dollar bewegen. Dafür bekommt man in den USA schon eine ZR1. Genau wie diese wird der Rossi zunächst durch die Chevrolet-Händler vertrieben. In Deutschland sieht das Ganze anders aus. Für umgerechnet89.000 Euro sind wir noch lange nicht im ZR1-Territorium angelangt. Für die Über-Corvette sind hier nämlich 136.000 Euro fällig.

