25 Jahre Rock am Ring – Motorvision gratuliert persönlich
Wenn Autojournalisten am Nürburgring vor Ort sind, ist meistens der Motorsport der Grund der Dienstreise. Manchmal auch ein Autotest, seltener will man die eigenen Fahrkünste auf der Nordschleife verfeinern. Diesmal ist Motorvision aber aus einem anderen Grund in der Eifel: Rock am Ring, der Klassiker unter den deutschen Festivals, feiert 2010 seinen 25. Geburtstag. Und da wir bei Motorvision höfliche Menschen sind, schicken wir eine kleine Abordnung, um persönlich zu gratulieren. Ich bin der Auserwählte, um täglich von Deutschlands größtem Festival zu berichten. Und ja, ich gebe es zu: Der Trip dient eher dem persönlichen Vergnügen, als dass er harte Arbeit wäre.
Wie viel Spaß macht der Viano Fun?
Wie jetzt – Ihr seid nicht MTV oder die Bravo, höre ich einen Aufschrei durch die autobegeisterte Nation hallen. Schon richtig, und deshalb verbinde ich das Private mit dem Beruflichen und habe einen Härtetest geplant. Ein Mercedes Viano, das Dickschiff unter den Benz-Vans, soll in diesem Blog eine Hauptrolle als Partymobil spielen. Präziser ausgedrückt: Die Fun-Version, die nach ein paar Handgriffen eine anständig dimensionierte Liegewiese bietet. Besser als ein Zelt, die Standard-Schlafmöglichkeit derartiger Festivitäten? Genau das gilt es herauszufinden.
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- Den nötigen Proviant, Gepäck und was man sonst noch alles für ein zünftiges Festival-Wochenende braucht, schluckt das Gepäckabteil spielerisch
Er hat Platz. Massig Platz!
Zuerst allerdings einige erste Fahreindrücke. Schließlich liegen zwischen München und dem Nürburgring knappe 600 Autobahnkilometer. Anfangs war es schon ein kleiner Kulturschock, schließlich war ich gestern noch im Mercedes E 500 Coupé - diesen Test gibt es demnächst auf www.motorvision.de - unterwegs. Die Sitzposition: Erster Stock statt Erdgeschoss. Das Motorgeräusch: Unkultiviertes Dieselnageln statt dumpfem V8-Grollen. Das Getriebe: Knochige Sechsgang-Handschaltung statt sanfter Siebengang-Automatik. Aber gut, ich will am Ring kein Rennen fahren, sondern möglichst komfortabel auf dem Zeltplatz residieren. Und in diesem Punkt hat der Viano einen entscheidenden Vorteil gegenüber dem E-Klasse-Coupé: Er hat Platz. Massig. Ich habe mir sagen lassen, andere Leute transportieren ganze Motorräder im Viano. Als ich mich das erste Mal im Auto umschaue, glaube ich das sofort. Den nötigen Proviant, Gepäck und was man sonst noch alles für ein zünftiges Festival-Wochenende braucht, schluckt das Gepäckabteil jedenfalls spielerisch.
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- Ein Mercedes Viano, das Dickschiff unter den Benz-Vans, soll in diesem Blog eine Hauptrolle als Partymobil spielen.
Ausreichend schnell und komfortabel
Nach den ersten Kilometern verschwindet das Lkw-Feeling schnell. Auf der Autobahn kann ich den Viano von der Leine lassen – in Bayern ist Feiertag, es sind also kaum Brummis unterwegs. Bei einem Reisetempo von etwa 150 km/h gleitet der Silberling ausreichend schnell und komfortabel dahin, bringt Überholmanöver souverän hinter sich und bringt die feierwütige Besatzung sicher in Richtung Nürburgring. Mit dem Wetter hellt sich auch die Stimmung auf, die Vorfreude im Viano steigt merklich von Kilometer zu Kilometer. Immerhin spielen am Abend schon die H-Blockx und KISS – das perfekte Programm für die Nostalgiker unter uns.
Wer etwas sehen will, muss rechtzeitig los. Deshalb geht es jetzt Richtung Fahrerlager, wo die Party steigen wird. Am Montag erfahrt Ihr an dieser Stelle, wie die erste Nacht im Viano war. Zelt oder Benz? Bald gibt’s die Antwort.

