Die Tauchfahrt aus dem James-Bond-Streifen „Der Spion, der mich liebte“ war noch eine Animation, doch dank Rinspeed wird das tauchende Auto nun Realität. Denn der „sQuba“ taucht, schwimmt – und fährt wirklich. (C. Fulk , 01.01.2009)
Das tauchende Konzeptfahrzeug "sQuba" aus der Design-Schmiede Rinspeed feiert auf dem Genfer Automobil Salon (6. bis 16.März 2008) seine Weltpremiere.
"sQuad" ist ein amphibischer Zweisitzer, der sich bis zu einer Tiefe von zehn Metern unter Wasser fortbewegen kann. Auf der Straße wird der Sportflitzer von einem Elektromotor vorangetrieben, über Wasser sorgen zwei Heckpropeller für Schub, während die Kraft unter der Wasseroberfläche aus zwei Jet-Antrieben im Bug kommt. Zu Lande soll der Squba über 120 km/h, auf dem Wasser sechs km/h und unter Wasser noch drei km/h schnell sein. Auf Tauchfahrt werden die zwei Passagiere aus einem bordeigenen System mit Sauerstoff versorgt. Auf Wunsch kann der "sQuba" auch autonom - ohne Eingriff des Fahrers - über die Straßen rollen.
Die Karosserie des tauchenden Pkw ist aus leichtem Kohlenstoff; für Atemluft sorgt ein bordeigenes System. Doch Hobby-James Bonds sollten sich nicht zu früh freuen, laut Frank Rinderknecht, Gründer der Firma Rinspeed, bleibt der „sQuba“ ein Einzelstück.
Ein Bau in Serie ist nicht geplant. Das erste und einzige in großer Stückzahl produzierte zivile Amphibien-Fahrzeug ist das Amphicar, das Anfang der 60er Jahre in Berlin gebaut wurde.