Revival des Quattroporte

Als der Maserati Quattroporte im September 2003 auf der IAA debütierte, war der Erfolg der Baureihe noch nicht abzusehen. 15.000 verkaufte Exemplare später präsentiert Maserati nun das Outfit des in diesem Sommer debütierenden Quattroporte-Facelifts. ( , 01.01.2009)

Insgesamt 46 internationale Auszeichnungen sammelte die luxuriöse Sportlimousine seit ihrer Markteinführung. Doch die perfekte Verschmelzung von Komfort und Sportlichkeit ist nicht der einzige Grund für seinen Erfolg. Besonders die hohe Alltagstauglichkeit machte den Maserati zum ernstzunehmenden Konkurrenten von BMW M5, Mercedes CLS 63 AMG und Co.

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Zusätzlich zu dem etablierten V8-Motor mit 4,2 Litern Hubraum ist der neue Quattroporte in der S-Ausführung mit 4,7 Litern Hubraum erhältlich.

Darf es ein S mehr sein

Die wichtigste Veränderung findet unter der Motorhaube statt. Zusätzlich zu dem etablierten V8-Motor mit 4,2 Litern Hubraum ist der neue Quattroporte in der S-Ausführung mit 4,7 Litern Hubraum erhältlich. Dadurch möchte die Traditions-Schmiede aus Modena das Konzept der zwei Seelen, die schon das Design des Quattroporte kennzeichnen, unterstreichen. Die 400 PS des 4,2 Liter Motors stehen dabei für den luxuriösen Komfort des Quattroporte. Den Gegensatz hierfür bietet nun der der Quattroporte S, der die sportliche Dynamik durch zusätzliche 30 PS unterstreicht.

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Wer bereit ist mindestens 114.000 Euro in eine durchaus sportlich ambitionierte Limousine zu investieren, bekommt bei Maserati auch noch ein betörendes Design.

Pininfarina lässt grüßen

Die vorgenommenen Veränderungen am Design Pininfarinas beruhen vor allem auf zwei Ansätzen: auf technisch-funktionalen Weiterentwicklungen und auf der Übernahme von Stilelementen, mit denen die GranTurismo Baureihe das neue Gesicht von Maserati prägt. Am augenscheinlichsten tritt dies an der neuen Frontpartie zu Tage. Der Kühlergrill gestaltet sich größer, um dem erhöhten Kühlbedarf des wahlweise größeren Motors gerecht zu werden. Gleichzeitig bekam der Grill jene senkrechten Streben, die entscheidend zum Bild des Gran-Turismo gehören. Neu sind auch die größeren Scheinwerfer, deren Lampen nicht nur neu angeordnet sind, sondern deren Veränderung vor allem auf den Einzug der LED-Technologie zurückgeht. Trotz unveränderten Radstands verlängert sich der Quattroporte um 4,5 Zentimeter, was nun zu einer Gesamtlänge von stattlichen fünf Metern führt. Wer bereit ist mindestens 114.000 Euro in eine durchaus sportlich ambitionierte Limousine zu investieren, bekommt bei Maserati auch noch ein betörendes Design. Wem das nicht reichen sollte, der kann sich noch einen halben Liter mehr Hubraum im Quattroporte S bestellen. Für den Aufpreis von rund 9.000 Euro bietet Maserati 30 extra PS um den fast zwei Tonnen schweren Sportler fit zu halten.

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Die Verschmelzung von Komfort und Sportlichkeit ist nicht der einzige Grund für den Erfolg des Quattroporte.

Technische Daten Maserati Quattroporte:

Motor: 4,2 Liter V8

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Der Kühlergrill gestaltet sich größer, um dem erhöhten Kühlbedarf des wahlweise größeren Motors gerecht zu werden.

Technische Daten Maserati Quattroporte S:

Motor: 4,7 Liter V8
Leistung: 430 PS bei 7.000 U/min
Maximales Drehmoment: 490 Nm bei 4.750 U/min
Beschleunigung 0-100 km/h: 5,4
Höchstgeschwindigkeit: 280 km/h
Preis: 123.350 Euro

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