Eigene Zeit deutlich verbessert
Gerade haben wir das neue, auf 500 Exemplare limitierte Sondermodell Mégane R.S.Trophy vorgestellt, schon sorgt Renault damit für eine faustdicke Überraschung. Mit einer irren Zeit von 8:08 Minuten, gefahren von Renault Sport-Entwicklungsfahrer Laurent Hurgont, verbesserten die Franzosen den Nordschleifen-Rekord für vorderradgetriebene Serienfahrzeuge um satte neun Sekunden. Die alte Bestzeit hatte vor drei Jahren ebenfalls Renault mit dem Mégane R26.R aufgestellt. War dieser allerdings noch mit Macrolon-Scheiben, Karbon-Motorhaube und ohne Rückbank unterwegs um seine 8:17 Minuten in den Asphalt zu brennen, kommt der neue Rekordhalter gegenüber dem Standard- Mégane R.S. beinahe unverändert daher. Lediglich 15 PS mehr durch eine geänderte Motorsoftware und ein Sperrdifferenzial hat der Trophy an Bord.
Schnell und günstig
Wie stark die Performance des 265 PS und 360 Nm leistenden Mégane einzuschätzen ist, zeigt der Vergleich mit den Nordschleifen-Zeiten anderer Sportler mit zum Teil deutlich mehr Power. Die sportauto-Messwerte belegen hier unter anderem für den aktuellen BMW M3 (mit Sport-Bereifung) eine 8:05 Minuten oder für den 997er Porsche Carrera eine 8:17 Minuten. Renault zeigt also mit dem Mégane R.S. Trophy einmal mehr sein Herz für preisbewusste Sportfahrer, soll der neue Rekord-Fronttriebler doch aller Voraussicht nach nicht viel mehr als 35.000 Euro kosten.

