Einen Rekordumsatz von 5,59 Milliarden Euro hat die deutsche Caravaning-Industrie im Jahr 2007 erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahresergebnis von 5,08 Milliarden Euro konnte sie damit um nahezu zehn Prozent zulegen. Ausschlaggebend war vor allem das gute Exportgeschäft mit Reisemobilen, das ein schwaches Zulassungsergebnis im Inland mehr als ausgeglichen hat. (mid , 01.01.2009)
Den Verkaufserlös von Neufahrzeugen bauten die Hersteller von Caravans und Reisemobilen um zwölf Prozent auf einen Jahresumsatz von 3,17 Milliarden Euro aus. Rund 58 Prozent des Ergebnisses wurden dabei im Ausland erwirtschaftet. Auch der Absatz von Gebrauchtfahrzeugen entwickelte sich positiv und erhöhte sich um 6,4 Prozent auf einen Jahresumsatz von rund 1,88 Milliarden Euro. Der Verkauf von Zubehör legte um 11,1 Prozent auf 539 Millionen Euro zu.
Dabei stieg der Export von Reisemobilen gegenüber dem Vorjahr um 26 Prozent auf 22 653 Fahrzeuge an. Zusätzlich wurden mit 41 393 Caravans um 1,4 Prozent mehr Einheiten ins Ausland geliefert als 2006. In Deutschland ist die Zahl der Zulassungen von Caravans im Jahr 2007 dagegen um 14,9 Prozent auf 19 068 Einheiten zurückgegangen. Die Neuzulassungen von Reisemobilen reduzierten sich in der Bundesrepublik um 7,4 Prozent auf 19 655 Fahrzeuge. "Für das Jahr 2008 erwarten wir ab Februar wieder einen normalen Geschäftsverlauf mit Zulassungszahlen, die im Jahresergebnis bei Caravans wieder um die 20 000 und bei Reisemobilen um die 21 000 Einheiten liegen werden", erklärt Klaus Förtsch, Präsident des Caravaning Industrie Verbandes (CIVD).