Machtdemonstration von Sherwood
Jungspund Levi Sherwood aus Neuseeland war in Moskau 2010 nicht zu stoppen und ließ seinen elf Konkurrenten nicht den Hauch einer Chance. Im Finale machte er selbst mit dem amtierenden World Champion Nate Adams (USA) kurzen Prozess und flog am roten Platz zum zweiten Sieg seiner Karriere. „Rubberkid“ Sherwood ist gerade einmal 18 Jahre alt und verblüfft mit einer schier unglaublichen Gelenkigkeit: „Der vielfältige Kurs kam mir entgegen. Dieser Tag geht in die Geschichte ein.“
Führender in der Gesamtwertung der Weltserie blieb aber Andre Villa aus Norwegen. Er belegte am Kreml den dritten Platz.
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- Der Japaner Eigo Sato ist mit 31 Jahren schon der Oldie im Feld. Trotzdem ist er einer der konstantesten Fahrer. In Moskau reichte es aber lediglich für Platz 4.
Fantastische Kulisse in Moskau
250 LKW-Ladungen „Dirt“ waren nötig, um das historische Kopfsteinpflaster der russischen Millionenmetropole fit zu machen für die Red Bull X-Fighters. Vor der Ostseite des Kreml brachten die besten Freestyle-Motocrosser der Welt das Stadion mit atemberaubenden Verrenkungen zum Kochen. Der historische Platz, seit 1990 UNESCO-Weltkulturerbe, platzte aus allen Nähten. „Der Druck war riesig, der Track schwierig und die Hitze für alle ein Problem. Hier zu springen ist unglaublich. In Amerika müsste ich jetzt im Garten vom Weißen Haus springen, um mithalten zu können“, zeigte sich „Verlierer“ Nate Adams beeindruckt.
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- Die Top Drei von Moskau (v.l.): Andre Villa (Dritter Platz), Levi Sherwood (erster Platz), Nate Adams (zweiter Platz)
Endergebnis Red Bull X-Fighters Moskau / Russland 2010: 1. Levi Sherwood (NZL), 2. Nate Adams (USA), 3. Andre Villa (NOR), 4.Eigo Sato (JAP), 5. Robbie Maddison (AUS), 6. Dany Torres (ESP), 7. Adam Jones (USA), 8. Cameron Sinclair (AUS), 9. Jim McNeil (USA), 10. MatRebeaud (SUI), 11.AlexeyKolesnikov, 12. Blake Williams (AUS)
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- Der Schweizer Mat Rebeaud gab in Moskau sein Comeback auf der Tour. Trotz solcher Sprünge reicht es nur für Platz 10.
Fakten
Im zehnten Jahr des Bestehens umfasste die Red Bull X-Fighters World Tour sechs Bewerbe in Mexico City (MEX), Kairo (EGY), Moskau (RUS), Madrid (ESP), London (UK) und Rom (ITA). Die zwölf besten Freestyle-Motocross-Athleten der Welt zeigen auf handelsüblichen Motocross-Maschinen atemberaubende Tricks, springen bis zu 15 Meter hoch und 30 Meter weit. Eine sechsköpfige Jury – die Fahrer treffen in Head-to-Head Runs aufeinander – bewertet die Performance. Nach der ersten Ausscheidungsrunde wird im Viertelfinale, Halbfinale und Finale der Sieger ermittelt.


