Ein Auto, vier Showrooms
Düsseldorf, Hamburg, München, Frankfurt am Main: Vier Metropolen, die als Heimatstädte der deutschen Finanzelite gelten. Kein Wunder, dass McLaren gerade diese Orte als Sitz ihrer vier Vertretungen in Good Old Germany auserkoren hat. Mit dem Partner in der deutschen Banken-Hauptstadt ist das Vertriebsnetz nun komplett und sind die Händler strategisch gut im Land verteilt. Jede Vertretung wurde von den Briten mit Bedacht ausgewählt, denn sie haben sich vorher bereits einen exzellenten Ruf als Anbieter von Luxusautos erworben. Beispiel Frankfurt: Hier erhält die Dörr Automotive GmbH den Auftrag, den MP4-12C an den Mann zu bringen. Die Truppe um Firmenchef Rainer Dörr hat ihre Meriten als Luxusauto-Händler und erfolgreicher Protagonist im GT-Rennsport erworben. Gleiches gilt für die Vertretung in München: Christian Villhauerwird nicht nur die Geschicke des McLaren-Showrooms im Stadtteil Schwabing leiten, sondern ist auch Geschäftsführer des imposanten Ferrari- und Maserati-Autohauses „Mille Miglia Motors“ in Starnberg.
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- Das Design des McLaren MP4-12C folgt strikt dem Prinzip "form follows function". Damit sie einen möglichst geringen Abgasgegendruck erzeugen, treten sie recht weit oben aus.
London, Hamburg und Düsseldorf in der Pole Position
Dass McLaren in Deutschland gleich vier Vertriebspartner etabliert - das sind mehr als in der britischen Heimat, in ganz Europa wird es 13 Händler geben -, unterstreicht die Wichtigkeit des hiesigen Marktes. Zeitgleich mit der Eröffnung des ersten Showrooms am „Hyde Park One“ in London gehen auch die Vertretungen in Düsseldorf und Hamburg an den Start. Wer dann eine Kaufabsicht äußert, wird sich jedoch gedulden müssen: Die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt und das norddeutsche Tor zur Welt melden bereits „ausverkauft“ für das Jahr 2011. Auch in München sind die Wartelisten lang. Wer jetzt bestellt, bekommt nur mit viel Glück seinen McLaren MP4-12C noch in diesem Jahr. Es wird nur eine Frage von Wochen sein, bis die Frankfurter Vertretung ihr Kontingent für 2011 ebenfalls unter die solventen Sportwagenfans gebracht hat.
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- Sieht man beide Boliden nebeneinander, fällt die optische Verwandtschaft zwischen den britischen Supercars auf. Die Silhouette des MP4-12C ähnelt der des F1 recht stark.
Innovativ bis ins Detail
Die Erfolgsstory des Kohlefaserrenners kommt trotz seines Einstiegspreises von 200.000 Euro nicht von ungefähr. Dem MP4-12C eilt ein exzellenter Ruf voraus, schließlich gilt sein legitimer Vorgänger F1 als das britische Supercar schlechthin und ist das McLaren-Team in der Formel 1 das zweiterfolgreichste nach Ferrari. Jede einzelne technische Komponente ist am Stammsitz in Woking entwickelt worden und wird auch dort produziert. Auch aufgrund der Nähe zum Formel 1-Team verkörpert der Zweisitzer Hightech pur. Das fängt beim 600 PS starken V8-Biturbo-Motor an, erstreckt sich über das ultraleichte, einteilige Kohlefaser-Chassis und das elektronisch gesteuerte Hydraulik-Fahrwerk bis zur innovativen „Airbrake“. Die atemberaubenden Fahrleistungen – Null auf Hundert in 3,1 Sekunden, Null auf Zweihundert in 8,9 Sekunden, 330 km/h Topspeed – sind dann auch keine Überraschung mehr.
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- Der Innenraum schmiegt sich eng an die Körper der beiden Insassen, ohne beengt zu wirken. Ungewöhnlich: Die Klimaregelung befindet sich an der Türinnenseite.
Zu hundert Prozent dem Fahrerlebnis verpflichtet
Bei einer ersten Sitzprobe fühlten wir uns im 1.336 Kilo leichten Zweisitzer dann auch sofort heimisch. Der Innenraum schmiegt sich eng an die Körper der beiden Insassen, ohne beengt zu wirken. Der MP4-12C will das perfekte Fahrerauto sein, zeigt sich ergonomisch zu hundert Prozent dem Fahrerlebnis verpflichtet. Trotzdem ist er in der Lage, auch die banalsten Alltagsherausforderungen zu meistern. Stillstand im Stau? Kein Problem dank Klimaautomatik. Einparken auf dem Pracht-Boulevard? Wegen der Park Distance Control absolut unkompliziert. Feinste musikalische Unterhaltung? Hat das Highend-Soundsystem locker drauf.
Getreu dem Motto „Vier gewinnt“ nimmt die McLaren-Erfolgsstory nun also
Gestalt an. Aber lasst Euch gesagt sein, liebe Interessenten: Mehr als
ein prall gefülltes Bankkonto ist Geduld von Euch gefragt. Denn es
könnte eine Weile dauern, bis der McLaren MP4-12C tatsächlich bei Euch
in der Garage steht.

