Porsche 911 GT3 Cup

Porsche 911 GT3 Cup 2012: Sauschnelle Saisonware

Die Cupversion des 911 GT3 soll zukünftig nicht mehr nur im eigenen Markenpokal zum Einsatz kommen. Deshalb sorgt Porsche dafür, dass die neue Version noch flexibler einsetzbar ist. ( , 05.08.2011)

Breit gefächerte Zukunftsaussichten

Die insgesamt19 Porsche Cup-Rennserien rund um den Globus sowie der im Rahmen der Formel 1 ausgetragene Supercup gelten als schnellste Markenpokale der Welt. Ab der kommenden Saison sollen die dort eingesetzten 911 GT3-Boliden noch schneller werden, vor allem aber sicherer und flexibler einsetzbar. Denn die Schwaben sehen die Cup-Version zukünftig nicht nur als Rennwagen, der sich ausschließlich unter Seinesgleichen tummelt, sondern auch als konkurrenzfähigen Herausforderer für Langstreckenrennen.

Porsche 911 GT3 Cup
Die Schwertstabilisatoren sind beidseitig siebenfach verstellbar und erlauben damit eine präzise Anpassung auf die jeweilige Rennstrecke.

Neuerliche Tankvorteile

Um bei diesen bald noch konkurrenzfähiger zu sein, hat Porsche den Kraftstofftank, der über Öffnungen auf der vorderen Haube befüllt wird, auf 100 Liter Fassungsvermögen vergrößert. Unter der hinteren Haube hat sich dagegen nichts getan. Der 3,8-Liter-Sechszylinder-Boxer, nach wie vor ein Abkömmling derinzwischen eingestellten Straßenversion GT3 RS, leistet unverändert 450 PS. Da sich im Porsche Cup alle Autos auf dem gleichen technischen Stand befinden, können sich die Piloten mit der perfekten Abstimmung des Fahrwerks einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. So sind die Schwertstabilisatoren beidseitig siebenfach verstellbar und erlauben damit eine präzise Anpassung auf die jeweilige Rennstrecke.

Porsche 911 GT3 Cup
Ab September werden die neuen Cup-Renner für die Rennsaisons 2012 und 2013 ausgeliefert. Der Nettopreis beträgt 161.750 Euro. Deutsche Rennteams müssen samt hiesiger Mehrwertsteuer also 192.482,50 Euro pro Fahrzeug berappen.

Mehr Komfort am Arbeitsplatz

In den vorderen Radhäusern rotieren 9,5x18 Zoll große Felgen, die hinteren Pendants messen 12x18 Zoll. Während die Autos in den nationalen Rennserien mit Verbundguss-Bremsscheiben auskommen müssen, verzögern die Piloten des internationalen Supercups mit der „Porsche Ceramic Composite Brake“-Anlage, also jener Keramik-Verbundstoff-Bremse, die auch in den Straßenmodellen angeboten wird. Zu guter Letzt hat Porsche noch die Ergonomie des Cockpits verbessert. Das Infodisplay lässt sich über sechs Lenkradschalter bedienen, zudem ist das Volant sowohl in der Längsrichtung als auch in der Höhe justierbar.

Ab September werden die neuen Cup-Renner für die Rennsaisons 2012 und 2013 ausgeliefert. Der Nettopreis beträgt 161.750 Euro. Deutsche Rennteams müssen samt hiesiger Mehrwertsteuer also 192.482,50 Euro pro Fahrzeug berappen.

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