Pogea Racing Fiat 500 Abarth

Pogea Racing Fiat 500 Abarth: Cavallino aggressivo

Pogea Racing hat beim Fiat 500 Abarth kräftig Hand angelegt. Was die Markdorfer aus dem 1,4-Liter-Motörchen an Leistung quetschen, ist schier unglaublich. Und für alle Fans des Abarth Assetto Corse hat man noch ein besonderes Schmankerl in der Hinterhand. ( , 30.06.2010)

Spielzeug-Ferrari

Man würde nicht unbedingt im allerersten Moment darauf kommen, aber wenn Ferrari-Kunden ihr geliebtes Rennpferd zum Kundendienst abgeben, bekommen sie als Ersatzfahrzeug im ein- oder anderen Fall einen Fiat 500. Unter anderem für Ferrari-Händler hat Fiat nämlich vom 500 Abarth die auf 200 Fahrzeuge limitierte Sonderversion „Ferrari Dealers Edition“ aufgelegt. Standesgemäß in die Farbe Rosso Scuderia getaucht, leistet der Sportzwerg schon serienmäßig 168 PS und 230 Nm. Ob Pogea Racing großmütig an die plötzlich schrecklich untermotorisierte Ferrari-Kundschaft gedacht hat, als man sich den 500er zur Brust nahm, ist unbekannt. Dass sogar Ferrari-Fahrer von der Leistungsexplosion des sündteuren „Maranello“-Sondermodells beeindruckt sein dürften, ist dagegen ziemlich sicher.

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Tolle Schalensitze und natürlich ein rotes Armaturenbrett im Innenraum.

Dieser Skorpion sticht gewaltig

So viel vorne weg: 265 PS und 345 Nm aus dem bekannten 1,4-Liter Fiat-Turboaggregat klingen erst einmal reichlich verwegen und tatsächlich ist einiges an Arbeit nötig, bis der kleine Krawallino diese gigantischen Leistungsdaten erreicht. Derart viel Leistung bei derart wenig Hubraum lässt nur einen Schluss zu: Irgendwo im Motorraum muss sich ein recht massiver Turbo befinden. Bei Pogea hat man sogar die Auswahl aus gleich zwei dem Serienpendant deutlich überlegenen Turboladern (es gibt auch eine Version mit 235 PS und 335 Nm). Die weiteren Zutaten für den Leistungswahnsinn sind ein größerer Ladeluftkühler, modifizierte Ansaugung und Einspritzung, eine Edelstahlabgasanlage mit geänderter Downpipe und geändertem Katalysator sowie eine Anpassung des Motorsteuergeräts. Dabei soll nicht unerwähnt bleiben, dass Pogea keine Zusatzbox verwendet, sondern mit dem fahrzeugeigenen Steuergerät arbeitet – ein Novum beim Tuning des kleinen Turbo-Motors.

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Das Interieur weiß bei Abarth schon von Haus aus zu gefallen und bedarf eigentlich keiner Änderung.

Sicher ist sicher

Damit der Frontantrieb das einzige Problem bei so viel Leistung bleibt, verhelfen die Jungs von Pogea Racing dem 500er mit einer Vierkolben-Bremsanlage zu mehr Standfestigkeit. Darüber hinaus ist auch das hauseigene Gewindefahrwerk in dieser PS-Klasse empfehlenswert. Sehr erfreulich ist die Tatsache, dass auf Breitbau- und Spoiler-Eskapaden verzichtet wurde. Zur besseren Belüftung kommen auf der Motorhaube lediglich Karbon-Kiemen aus der AssettoCorse-Rennversion zum Einsatz. Und bei so vielen Maranello-Genen geht auch das großzügig über den gesamten Wagen verteilte CavallinoRampantein Ordnung. Preise für die Verwandlung zum Mini-Ferrari starten im Übrigen bei 3.400 Euro, auf Wunsch auch mit dem Segen des TÜV und einer Zusatzgarantie.

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AssettoCorse für alle

Sozusagen als Schmankerl für alle Fiat 500-Liebhaber haben die am Bodensee beheimateten Pogea-Mannen jetzt die Teile der streng limitierten Rennversion AbarthAssettoCorse auch für alle normalsterblichen Cinquecentos im Angebot. Egal ob Motorteile, Karosserieteile, Teile aus Kohlefaser, Ansaugung oder Technik, die Markdorfer können aushelfen und das sogar mit Eintragung für die Straßenzulassung.

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