Erfolg und Sicherheit - das garantiert Norbert Reithofer. Der promovierte Ingenieur sorgt bei der BMW Group für konstanten Erfolg, sichere Arbeitsplätze und höchste Qualität. Grund genug, dass der ADAC ihn mit dem »Gelben Engel« 2008 als »Persönlichkeit« ehrt. (ADAC , 01.01.2009)
Norbert Reithofer (*29.5.1956 in Penzberg), Sohn eines Metzgermeisters, studierte an der Fachhochschule München Maschinenbau und anschließend an der TU München Fertigungstechnik und Betriebswirtschaft. Hier war er von 1984-1987 wissenschaftlicher Mitarbeiter des früheren Vorstandsvorsitzenden der BMW Group und heutigen Aufsichtsratsvorsitzenden, Prof. Dr. Joachim Milberg, bei dem er auch promovierte. Seit 1987 arbeitet Norbert Reithofer bei BMW. Seine Stationen: Leiter Instandhaltung, Leiter Karosserie-Rohbau, Technischer Direktor BMW Südafrika, Präsident BMW Manufacturing Corporation USA. Ab 2000 Mitglied des Vorstandes, zuständig für Produktion; ab 1.9.2006 Vorsitzender des Vorstandes der BMW Group. Er ist verheiratet und hat eine Tochter.
Bodenständig, besonnen, konsequent, dazu nett und verbindlich. So charakterisieren engste Mitarbeiter Norbert Reithofer, der sich mit diesen – nicht gerade der traditionellen Managerkultur entsprechenden – Eigenschaften binnen kürzester Zeit Respekt und Anerkennung der Mitarbeiter, der Analysten und Autoexperten sowie der Journalisten erworben hat, die ihn erst kürzlich zum „glaubwürdigsten Manager“ Deutschlands gewählt haben. Zum Star taugt der konservativ erscheinende Norbert Reithofer nicht, obwohl er längst als einer der wirklichen Erfolgsfaktoren der BMW Group gilt, nachdem er die Produktionsprozesse in den Werken auf größte Flexibilität und höchstes Qualitätsniveau ausgerichtet hat. Seine Effizienzprogramme haben neben der Modellpolitik entscheidend dazu beigetragen, dass BMW, als einziges Automobilunternehmen der westlichen Welt, bisher auf Werksschließungen oder Entlassungen zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit nicht angewiesen war und ist.Norbert Reithofer ist ein Ingenieur, der es hasst, in die Zukunft zu stolpern. Seine Befriedigung findet er nicht im Erreichten, sondern im Möglichen. Darin, die Zukunft schon heute im fest im Blick zu haben. Dies gelang ihm im Produktionsbereich, in der Modellpolitik und bei der Forcierung von Efficient Dynamics, dem ersten, ganzheitlichen Energiesparprogramm in der Automobilindustrie, das BMW an die Technologiespitze führte. Allesamt Projekte, die vom Entscheider drei Eigenschaften erfordern: Weitsicht, Mut und Verzicht auf schnellen Erfolg/Ruhm. Und so ist es nicht verwunderlich, wenn Norbert Reithofer seit seiner Wahl zum Vorstandsvorsitzenden nicht auf starke Worte und Analysten freundlich stimmende Ergebnisse schielt, sondern, mit einem Kreis von Experten, lieber die Zukunft von BMW bis zum Jahre 2020 entwickelt und definiert. Wissend, dass es Jahre dauern wird bis zur Ernte.Diese Eigenschaft, am besten beschreibbar als „nachhaltiges Management“, lässt Norbert Reithofer selbst in der Topriege der Automobilmanager wie einenLeuchtturm herausragen. Er unterstreicht dies glaubwürdig, wenn er mitteilt, sich künftig, neben der wirtschaftlichen Entwicklung der BMW Group, stärker um die soziale und ökologische Verantwortung des Unternehmens zu kümmern. Seine Erfolge sind aber auch das Ergebnis konsequenten Handelns. Nachdem er genügend Meinungen und Perspektiven gesammelt hat und ein Ziel fokussiert ist, zieht der Oberbayer seine Linie konsequent durch.Mit 51 Jahren hat Norbert Reithofer entsprechend der BMW-Richtlinien noch neun Jahre Zeit, das Unternehmen zu führen. Nimmt man seinen bisherigen Berufsweg als Maßstab, bleibt also noch genügend Zeit für eine erfolgreiche Ernte. Vielleicht ist gerade dieses Wissen und die Bereitschaft, die Marke und nicht den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, der Schlüssel für den langfristigen Erfolg von BMW.Verfolgen Sie die Preisverleihung live im Internet:http://www.adac.de/adactv/livestream/gelberEngel.aspAuch auf den Plätzen zwei bis vier landeten mit dem Audi A2, BMW 1er und BMW Mini ausschließlich Fahrzeuge aus Deutschland. Die japanischen Hersteller, die diese Kategorie in den vergangenen Jahren fast nach Belieben dominierten und alle bisherigen Sieger stellten, konnten mit dem Mazda 3 (Rang 5) und dem Mitsubishi Space Star (10.) zwei Autos unter den ersten Zehn platzieren. Ermittelt werden die Preisträger in dieser Kategorie aus den Ergebnissen der ADAC-Pannenstatistik und der Kundenzufriedenheitsstudie der ADACmotorwelt. Ausschlaggebend für den klaren Erfolg der deutschen Hersteller war das verbesserte Abschneiden der deutschen Fahrzeuge bei der letzten ADAC-Pannenstatistik. Sieben der acht Top-1-Positionen in den einzelnen Klassen gingen an deutsche Fabrikate. Mit Ausnahme der Minivan-Klasse, in der Mazda und Mitsubishi gemeinsam führen, kommen die restlichen sieben Klassensieger von Audi, Mercedes, BMW und Volkswagen. Damit hat sich ein Trend bestätigt, der sich bereits seit zwei Jahren abzeichnet. Die deutschen Unternehmen haben mit Qualitätsoffensiven auf die zum Teil herbe Kritik an der Zuverlässigkeit ihrer Produkte geantwortet.Bisher konnten sich in der Kategorie »Qualität« in jedem Jahr mindestens fünf Kandidaten aus Japan unter den Top Ten behaupten. 2005 waren es sogar neun Fahrzeuge aus Fernost. Die bisherigen Sieger hießen Toyota Avensis (2005), Toyota Yaris (2006) und Mazda Premacy (2007).Verfolgen Sie die Preisverleihung live im Internet:http://www.adac.de/adactv/livestream/gelberEngel.asp