Viel mehr Power - endlich
Clubsport-Jünger werden seit kurzem auch bei BMW fündig: Mit dem M3 GTS haben die Münchner einen Racer auf die Räder gestellt, der für den Einsatz auf der Rennstrecke optimiert ist und dort auch schon seine Qualitäten unter Beweis gestellt hat. Doch eines fehlt dem GTS: richtig Qualm an der Kette. Denn mit 450 PS stehen gerade einmal 30 Pferdchen mehr im Stall als beim normalen M3 – ein (etwas zu) überschaubares Upgrade. Da trifft es sich gut, dass sich Tuner G-Power mit Kompressoren auskennt und dem V8-Hochdrehzahltriebwerk des BMW M3 GTS ein Paar davon spendiert. Damit entschwebt der orange Clubsportler in wahrlich extreme Leistungssphären.
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- Nach der G-Power-Leistungskur bringt es der BMW M3 GTS auf 635 PS (Serie: 450) und 630 Nm (Serie: 440).
2 Kompressoren + 1 Titan-Auspuff = 195 Extra-PS
Der von Haus aus mit zehn Prozent mehr Hubraum – 4,4 statt 4,0 Liter – gesegnete V8-Motor erstarkt nach der G-Power-Kraftkur auf 635 PS. Das maximale Drehmoment wächst ebenfalls beachtlich, nämlich von 440 auf 630 Nm. Daran hat auch das neue Titan-Auspuffsystem mit 100-Zellen-Metallkats seinen Anteil, aber hauptverantwortlich für den enormen Leistungs- und Drehmomentsprung sind - ganz nach Art des Hauses -zwei veritable Kompressoren. Ansonsten vertrauen die Bayern auf den ab Werk bereits mit einer geschmiedeten Kurbelwelle sowie verstärkten Pleueln und Motorblock ausgerüsteten GTS-Serienmotor. Erstaunlich:Trotz Zwangsbeatmung soll die Hochdrehzahlcharakteristik des Original-Aggregats beibehalten werden.
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- Den Topspeed für den G-Power BMW M3 GTS gibt der Tuner mit 323 km/h an – 18 Sachen schneller als das Original.
Je schneller, umso schneller
Überraschenderweise nimmt die G-Power-Version dem Original-GTS beim Standardsprint nur zwei Zehntel ab – 4,2 statt 4,4 Sekunden. Dafür ist der Wert von Null auf 200 km/h (11,9 Sekunden) überaus beachtlich. Den Topspeed gibt der Tuner mit 323 km/h an – 18 Sachen schneller als das Original. Je höher die Geschwindigkeit, umso weiter setzt sich der G-Power GTS vom Serienbruder ab.
Auf weitere Maßnahmen wie etwa ein Fahrwerks- oder Räder-Update hat
G-Power verzichtet. Immerhin funktionieren die Werkskomponenten so gut,
dass der „Orange Utan“ mit Straßenreifen eine Zeit von 1:11.8 Minuten
auf den Asphalt der Kurzanbindung des Hockenheimrings brennt. Allerdings
muss man sich das Kompressor-Doping einiges kosten lassen – 27.965 Euro
zzgl. Montage, um genau zu sein.

