Mansory- Geschmack
Von Mansory sind wir schon einige geschmacklich eher fragwürdige Kreationen gewohnt. Dabei erinnern wir uns an den Vitesse Rosé oder den Cayenne Chopster. Trotzdem bricht die Serie nicht ab – die Kunden verlangen immer mehr. Um deren illustre Geschmäcker immer wieder aufs Neue zu befriedigen, gehen die Randbayern neue Risiken ein. Jetzt hat sich Mansory den Maserati Gran Turismo samt S-Version vorgeknöpft.
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- Dem Heck verpasst Mansory noch eine Spoilerlippe, ein Carbon-Inlay für die Auspuff-Endrohre und einen neuen Diffusor.
Mansory Maserati
Rot, Grün, Gelb, Blau und Orange – die bunteste Straße der Welt! So wirbt M&M für seinen zuckersüßen Smarties-Verschnitt. Genau dasselbe könnte man über den von Mansory getunten Maserati sagen. Zunächst einmal blendet das grelle Rot die Augen. Seltsamerweise befindet es sich in der Original-Maserati-Aufpreisliste, denn der knallige Farbton konterkariert die klassischen Karosserieformen des GranTurismo. Aber das ist Geschmackssache und bleibt den stilistischen Vorlieben des zukünftigen Käufers überlassen. Das Karosseriekit ist erfreulicherweise dezent ausgefallen. Die neu gestaltete Frontschürze mit kleiner Spoilerlippe soll stärkeren Anpressdruck bei höheren Geschwindigkeiten simulieren. Neben den Nebelscheinwerfern finden sich neue Luftschlitze, die dem Maserati-Design einen anderen Ansatz gegenüberstellen. Die schwarzen Seitenschweller sollen laut Mansory den Maserati optisch dem Asphalt näher bringen. Die schwarze Seitenlinie wird allerdings von der Tür unterbrochen und bringt so Unruhe ins Gesamtdesign. Dem Heck verpasst Mansory noch eine Spoilerlippe, ein Carbon-Inlay für die Auspuff-Endrohre und einen neuen Diffusor. Im Innenraum hat die hauseigene Mansory-Sattlerei ganze Arbeit geleistet. Die grelle Außenfarbe findet im Interieur ihre willkürliche Fortsetzung, obwohl die Materialien durchaus sorgfältig ausgewählt sind. So findet der Fahrer überrascht den Blendschutz über den Armaturen oder die Lichtschalter-Umrandung in Knallrot vor.
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- Die schwarzen Seitenschweller sollen laut Mansory den Maserati optisch dem Asphalt näher bringen. Die schwarze Seitenlinie wird allerdings von der Tür unterbrochen und bringt so Unruhe ins Gesamtdesign.
Mehr Leistung und ein bisschen Fahrwerk
Eine tatsächliche Verbesserung findet sich dagegen unter der Haube. Dank eines leistungsoptimierten Steuergerätes, einem Luftfilter mit höherem Luftdurchsatz und einer Sportabgasanlage mit zwei doppelflutigen Endrohren steigt die Leistung der V8-Aggregate um jeweils 30 PS. Gleichzeitig erhöht sich das Drehmoment um 40 Nm. Im Gegenzug sinkt auch etwas. Progressive Federn senken den Fahrzeugschwerpunkt um 30 Millimeter ab. Als erster Hersteller weltweit bringt Mansory Schmiederäder für die Maserati GranTurismo-Modelle auf den Markt. Auf Kundenwunsch werden diese Räder in Wagenfarbe lackiert und mit schwarzen Akzenten versehen. 255er Reifen vorn und 305er hinten schlägt Mansory in Kombination vor. Interessenten können bei Mansory die genauen Konditionen erfragen.

