Exzessiv sein ist alles
Also nichts wie ran an das serienmäßig 450 PS starke, mediterrane Leichtbau-Coupé – für Luxus-affine Veredler gibt es schließlich immer irgendwas zu verbessern, extremisieren oder vergrößern.
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- Die Mischung macht´s: 9x21 Zoll an der Vorder-, 11,5x22 Zoll an der HInterachse. So klappt´s auch mit dem Keil.
Gesagt, getan: erstmal finden sich in den Radhäusern gewaltige dreiteilige Novitec Tridente NM3-Räder ein. An der Vorderachse sind die Edelfelgen in 9x21 Zoll angeschraubt und mit Pirelli Gummis der Dimension 255/30-21 bespannt. An der Hinterachse greift das Novitec-Team – nicht nur der keilgetriebenen Optik-Begierden wegen – gar auf 11,5x22 Zoll Alus zurück, denen entsprechend ausladende 315/25-22er Walzen zu Grip verhelfen. Um den Hochleistungspneus das letzte bisschen Fahrdynamik zu entlocken, pressen speziell abgestimmte Sportfedern den Über-Stradale nun 25 Millimeter tiefer ans schwarze Straßenbau-Gold.
Ich wittre Verdichtungsluft
Tuning-Freaks ahnen sicher schon, dass man es bei Novitec keinesfalls bei Optik-Tuning belässt, schließlich haben die italo-affinen Tuner einen ausgeprägten Hang zurKompressor-Philosophie. Kein Wunder also, dass auch dem 4,7 Liter-V8 des GranTurismo MC Stradale eine Zwangsbeatmungskur verpasst wird. Das Kompressor-System basiert dabei auf verschiedenen Hochleistungskomponenten: da wäre einmal ein neuer wassergekühlter Ladeluftkühler mit separatem Kreislauf, ein neuer, exorbitanter Ansaugtrakt, größere Einspritzdüsen und nicht zuletzt die Komplett-Überarbeitung der Motorelektronik. Lange Rede, kurzer Sinn: der 28.441 Euro teure Umbau macht aus 450 PS domestizierte 646 PS sowie aus 510 Newtonmetern bescheidene 624 Newtonmeter. In Fahrleistungen ausgedrückt: 3,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h, 11,4 Sekunden für den Sprint auf 200km/h. Den Top Speed gibt Novitec mit 306 km/h an. Abgerundet wird das Tuning-Paket von 105mm Endrohren, denn wer ihn lang hat, kann ihn auch lang hängen lassen. Eine Bewegtbild-Demonstration bekommt Ihr weiter unten zu sehen.

