Chally für die Strecke
Chrysler war auf der diesjährigen SEMA wieder stark vertreten. Neben dem Chrysler 300 SF6, diversen Ram- und Mopar-Modellen ist besonders Dodge stark aufgestellt. Spannendster Vertreter: der Challenger SRT8 ACR. In Anlehnung an den Mopar Drag Pak Challenger und inspiriert von der Dodge Viper SRT10 ACR, die 2011 erneut auf der Nürburgring Nordschleife einen neuen Rundenrekord für straßenzugelassene Serienfahrzeuge aufstellte, erweckt Chrysler mit dem Dodge Challenger SRT8 ACR eine neue Generation von Fahrmaschinen zum Leben. Nur die fahrdynamisch anspruchvollsten Dodge-Modelle durften in der Vergangenheit das ACR- (American Club Racer) Logo tragen. Der Challenger SRT8 ACR macht da keine Ausnahme.
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- Einerseits ist er eine Hommage an die Dodge der 1960er und 1970er Jahre, farblich ähnelt er jedochmehr der Rekord-Viper. Technisch basiert er auf dem Challenger SRT8 392.
Generationsübergreifendes Erbe
Einerseits ist er eine Hommage an die Dodge der 1960er und 1970er Jahre, farblich ähnelt er jedochmehr der Rekord-Viper. Technisch basiert er auf dem Challenger SRT8 392. Im Rumpf steckt der 6,4 Liter Motor des 392er Modells. Dieser leistet 477 PS und 637 Nm Drehmoment. Doch auch ohne Motortuning, sind von dem von Mopar optimiertem Muscle Car deutlich verbesserte Fahrleistungen zu erwarten. Das liegt zum einen an der Gewichtsersparnis. Motorhaube und Kofferraumdeckel sind genauso aus Kohlefaser gefertigt wie Türinnenverkleidungen, Mittelkonsole und Rennsportsitze. „Unnötiges“ Zubehör wie die Rückbank weicht einem Überrollbügel und einem Feuerlöscher. Zur Verbesserung der Fahrdynamik steht der Dodge auf einem verstellbaren Gewindefahrwerk und 20 Zoll Leichtbau-Alu-Felgen. Doch das ist längst nicht alles. Für zügigere Schaltvorgänge verbaut Mopar eine Schaltwegverkürzung. Vorn gibt’s einen neuen Frontsplitter, am Heck eine neue Auspuffanlage mit Sportkatalysator und Fächerkrümmern. Über eine mögliche Serienproduktion oder gar Preise gibt es bisher keine Informationen.

