Power to Surprise
Zahlreiche Testsiege und sieben Jahre Herstellergarantie sprechen eine klare Sprache. Kia hat sich vom Billigheimer zum soliden Autobauer gemausert. Neben der Qualität verbesserte sich auch die Formensprache. Zu verdanken ist das Chefdesigner Peter Schreyer. Dieser verantwortete bereits Designklassiker wie den ersten Audi TT und den A2. Bei Kia formte er den hippen Kleinwagen Soul. Jetzt hat sich der Deutsche den Magentis vorgenommen. „Der neue Magentis verkörpert die selbstbewusste neue Richtung des Kia-Designs“, erläutert Schreyer. „Es ist ein globales Auto mit einem ganz eigenen Reiz.“ Im Vergleich zum Vorgänger mag das wohl zutreffen. Stellt man den Koreaner der deutschen Konkurrenz gegenüber, wirkt der Kia schon deutlich reizärmer. Dennoch zeigt sich Schreyer begeistert: „Der neue Magentis besitzt die ‚Power to Surprise’. Es ist ein Auto, dass die Menschen von Kia einfach nicht erwarten – und damit genau das, was wir erreichen wollen.“
Schritt in die richtige Richtung
Das grundlegend neu konzipierte Fahrzeug ist länger, breiter und flacher als das Vorgängermodell. Seine geschwungene Dachlinie, die strukturierten Flanken mit der ausgeprägten, hohen Schulterlinie und der lange Radstand werden ergänzt durch stark ausgestellte Radhäuser. Der Knick in der Fenstergrafik weckt Erinnerungen an den Porsche 924 und auch den seitlichen Lufteinlass hat man so ähnlich schon bei anderen Herstellern gesehen. Sowohl Front- als auch Heckpartie wirken verwechselbar. Eine reinrassige Kia-Formensprache ist also immer noch Zukunftsmusik, doch Peter Schreyer befindet sich auf dem richtigen Weg.
Die neue Modellgeneration des Kia Magentis wird der Weltöffentlichkeit erstmals auf der New York International Auto Show (Publikumstage: 2. bis 11. April 2010) präsentiert.

