Aston Martin DBRS9 GT3
Größere Rennteams setzten den Renn-Aston DBRS9 bisher vornehmlich bei internationalen Meisterschaften wie der FIA-GT-Meisterschaft (bis 2009) oder den 24 Stunden von Le Mans ein. Kleinere Teams fahren den großen Briten vorwiegend in nationalen Klassen wie der GT3-Europameisterschaft oder den ADAC GT Masters. Seit 2005 baut Prodrive im englischen Banbury den DBRS9 auf Basis des DB9 gemäß den Bestimmungen des Gruppe GT3-Reglements. Auch wenn der ganz große Durchbruch ausgeblieben ist, kann der DBRS9 einige Erfolge vorweisen. Im Oktober vergangenen Jahres gewinnt der Aston das Mount Panorama-Rennen der Australian GT Series, im belgischen Zolder schafft er es diesen Monat aufs Treppchen. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, stellt Aston Martin nun den Nachfolger des DBRS9 vor.
Aston Martin Vantage GT3
Der Neue basiert nicht mehr auf dem DB9, sondern auf dem kleineren V12 Vantage. Davon versprechen sich die Briten hauptsächlich Gewichtsreduktion und damit bessere Siegchancen ab 2012. Der Vantage GT3 soll weniger als 1.250 Kilogramm auf die Waage bringen. Der Motor basiert auf dem Sechs-Liter-Zwölfzylinder des Vantage-Straßenautos, leistet im Rennwagen aber 600 PS und 700 Nm (Straßenversion 517 PS, 570Nm). Dieser ist zudem mit einem halbautomatischen Xtrac-Renngetriebe inklusive Schaltpaddeln am Lenkrad ausgerüstet. Für die optimale Kontrolle über das Fahrzeug kommen ein rennerprobtes ABS und eine Traktionskontrolle dazu. Das erste Auto wird im Juli diesen Jahres fertiggestellt und danach einem exzessiven Entwicklungs- und Tesprogramm unterzogen. Anschließend werden zehn Kundenautos für die Rennsaison 2012 fertig gestellt. Preise sind noch nicht bekannt. Der Vorgänger DBRS9 kostet 175.000 Pfund.

