Fast & Furious 5

Fast Five: Muckis auf Asphalt

Frauen, holt eure Männer von der Straße: Im April rast "Fast and Furious 5"” in die Kinos. Vollgas-Fans werden mit hängender Zunge vor der Leinwand kleben. Es wartet eine Armada faszinierender PS-Boliden. ( , 21.03.2011)

Alles dreht sich nur um Autos

Verbrannter Gummi, reichlich Power, spektakuläre Crashs, heiße Kurven und so wenig Dialoge wie möglich - das sind seit zehn Jahren die Zutaten der "Fast and Furious”-Reihe. Menschen sind hier bestenfalls die wichtigsten Nebendarsteller, denn alles dreht sich nur um Autos. Und was für welche: Kraftstrotzende Muscle Cars, getunte Japan-Renner, Panzerwagen im Mad Max-Stil und Exoten wie der schwedische Supersportwagen Koenigsegg haben am 28. April ihren großen Kinoauftritt.

Fast & Furious 5: Gurkha F5
Der skurrilste Neuzugang im Fast & Furious 5 ist ein Panzerwagen namens Gurkha F5, den Spezialagent Hobbs einsetzt. Das kantige Ungetüm mit dem 6,4 Liter großen V8-Diesel gibt es aber nicht nur im Kino - es basiert auf dem Fahrgestell eines Ford F 550 und wird von einem kanadischen Unternehmen für Kunden hergestellt, denen ein normales SUV zu langweilig oder zerbrechlich ist. (Bild: Universal Pictures)

Ein letztes Ding

Der fünfte Teil der Hubraum-Saga führt wieder die Hauptdarsteller des ersten und vierten Films zusammen. Muskelpaket Vin Diesel ist der Ex-Häftling Dom Toretto, Sunnyboy Paul Walker spielt den Ex-Polizisten Brian O’Connor. Brian und Doms Schwester Mia müssen zu Beginn des Films Dom aus der Gefangenschaft befreien und werden erbarmungslos von der Polizei durch Südamerika gescheucht. Es kommt natürlich zu Verfolgungsjagden im Akkord, dutzende Autos hauchen unter der brasilianischen Sonne ihr blechernes Leben aus. In Rio de Janeiro wollen Dom und Brian ein letztes großes Ding drehen, um ihre Freiheit zu erlangen und endgültig ihre Verbrecher-Karriere an den Nagel zu hängen. Sie versammeln eine Truppe der besten Fahrer samt ihrer aufgemotzten Autos um sich. Umzingelt vom verbissenen Spezialagenten Luke Hobbs (Dwayne Johnson) und einem korrupten Unternehmer, der Dom und Brian am liebsten tot sehen möchte, rüsten sich die eingeschworenen Freunde zur letzten Asphalt-Schlacht.

Fast & Furious 5: Dodge Charger SRT8
Diesmal gibt es ein echtes Happening für Fans des Dodge Charger, denn der kommt gleich in mehreren Versionen vor. So benutzen die Filmhelden einen modifizierten SRT8 Vault Charger mit 600 PS und Lachgas-Einspritzung (NOS), und auch der aus dem ersten Film bekannte Charger-Klassiker von 1970 hat wieder einen Auftritt. (Bild: Universal Pictures)

Echtes Happening für Charger-Fans

Man wird "Fast & Furious" wohl auch dieses Mal nicht für das beste Drehbuch nominieren oder als Lehrfilm in der Fahrschule zeigen. Aber wenn Benzin und Lachgas durch die Leitungen und Testosteron durch die Adern fließen, sind zwei Stunden Nirwana für Autofans garantiert. Diesmal gibt es ein echtes Happening für Fans des Dodge Charger, denn der kommt gleich in mehreren Versionen vor. So benutzen die Filmhelden einen modifizierten SRT8 Vault Charger mit 600 PS und Lachgas-Einspritzung (NOS), und auch der aus dem ersten Film bekannte Charger-Klassiker von 1970 hat wieder einen Auftritt. Die 2011er Version des Muskelautos jagt als Streifenwagen über die Leinwand - übrigens ist der Charger auch im echten Leben in Süd- und Mittelamerika als Polizeifahrzeug beliebt. Für Freunde des klassischen "Detroit Irons" gibt es einen schwarzen 1963er Ford Galaxie. Eine heiße Jagd durch die Wüste muss ein 1966er Ford GT40 über sich ergehen lassen, den Mia Toretto (Jordana Brewster) pilotiert. Besonders ins Zeug gelegt hat sich der bekannte Filmausstatter Dennis McCarthy bei der 1966er Corvette Grand Sport. Der aufgemotzte Roadster mit der bulligen Haube und der silbernern Lackierung muss im Film allerdings unfreiwillig seine Fähigkeiten als Flugzeug unter Beweis stellen.

Fast & Furious 5: 1972er Nissan Skyline GT-R
Dazu kommt noch klassisches Nippon-Blech zu Ehren: Paul Walker alias Brian O’Connor entdeckt sein Herz für einen Nissan Skyline GT-R von 1972. (Bild: Universal Pictures)

Japanische Autos nicht mehr so im Vordergrund

Japanische Autos stehen nicht mehr so im Vordergrund wie in den vergangenen Filmen, doch auch im fünften Teil warten wieder ein paar PS-starke Reiskocher. So sitzt Brian O’Connor am Steuer eines Nissan 370 Z, außerdem gibt es einen Toyota Supra und einen Lexus LFA mit V10-Motor und einer Karosserie, die zu 65 Prozent aus Karbon besteht. Dazu kommt noch klassisches Nippon-Blech zu Ehren: Paul Walker alias Brian O’Connor entdeckt sein Herz für einen Nissan Skyline GT-R von 1972. Weitere automobile Helden sind ein DeTomaso Pantera, ein Porsche GT3 und ein 1018 PS starker Koenigsegg mit doppelt aufgeladenem V8. Der skurrilste Neuzugang im Fast & Furious 5 ist ein Panzerwagen namens Gurkha F5, den Spezialagent Hobbs einsetzt. Das kantige Ungetüm mit dem 6,4 Liter großen V8-Diesel gibt es aber nicht nur im Kino - es basiert auf dem Fahrgestell eines Ford F 550 und wird von einem kanadischen Unternehmen für Kunden hergestellt, denen ein normales SUV zu langweilig oder zerbrechlich ist.

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