Auf der Straße muss es passen
„Entscheidend ist nicht, was wir auf dem Leistungsprüfstand am Motor messen, sondern wieviel PS auf der Straße wirklich ankommen“, frotzelt MTM-Inhaber und -Technikchef Roland Mayer in Richtung der Tuner-Konkurrenz, wohl vor allem jener aus Kempten. Denn einige Optimierer schaffen trotz mehr als 500 PS im TT RS weder die 300 km/h, noch den 0-100-Standardsprint in unter vier Sekunden.
Mayer tut sich mit solch markigen Worten natürlich leicht, wurde ihm auf dem Hochgeschwindigkeitskurs in Nardo doch offiziell bestätigt, dass sein RS die 0-100 in 3,9 Sekunden knackt und bis hinauf auf 312 Sachen rennt. Und das, obwohl das MTM-Coupé „nur“ 472 PS vorzuweisen hat.
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- Erzielt wird die Leistungssteigerung von 132 PS gegenüber dem Serien-TT RS durch die Modifizierung der Motorsoftware, einen neuen Turbolader und eine komplet neue Abgasanlage ab Turbo.
Das richtige Gesamtkonzept
Die immerhin 132 Extra-PS gegenüber der Serie erreicht der Wettstettener Tuner über eine Modifizierung des Seriensteuergerätes, einen neuen Turbolader und eine komplett neue Abgasanlage ab Turbo. Wer auch mit seinem TT RS über 300 fahren will, muss dafür aber stolze 14.500 Euro anlegen. Unbedingt empfehlenswert bei derart viel Leistung ist darüber hinaus die MTM-Bremsanlage mit 380mm-Scheiben und Acht-Kolben-Festsätteln. In Verbindung mit den bekannten Bimoto-Felgen in 20 Zoll mit 255/30er Dunlop Sportmaxx-Bereifung steht sie mit 9.973 Euro in der Liste. Das richtige Gesamtkonzept, so MTM, bringe eben oft mehr, als die Suche nach maximalen Leistungswerten. Dass maximale Leistungswerte für das Tuner-Ego aber wohl doch nicht ganz unwichtig sind, muss sich MTM sogleich selbst eingestehen: An einer Version des TT RS mit über 500 PS wird bereits gearbeitet.

