EICMA Mailand 2011

Motorrad-Messe-Highlights in Italien - Teil 1

Die Motorradmesse EICMA in Mailand nutzen die Hersteller Honda, Husqvarna, MV Agusta, Yamaha und Zero zur Präsentation ihrer Neuheiten. Der Star der Messe kommt aber von Ducati. ( , 09.11.2011)

Ducati

Mit dem neuen Superbike 1199 Panigale schlägt Ducati ein neues Kapitel in der Firmengeschichte auf. In drei Versionen bieten die Italiener ihre neue Superbike-Generation an: Als 1199 Panigale, als 1199 Panigale S und als 1199 Panigale S Tricolore. Der Zweizylinder-Motor leistet 143 kW/195 PS und ist damit laut Unternehmensangaben das stärkste Triebwerk seiner Art in der Welt. Bei nur 164 Kilogramm Trockengewicht soll sich daraus das beste Leistungsgewicht für eine Straßenmaschine ergeben. Optisch und technisch basiert die Panigale auf dem Rennbike aus der Superbike-WM. Eine Vielzahl technischer Lösungen kommt daher von der Sportabteilung Ducati Corse. So ist das neue Superbike mit allen technischen Finessen, die auch im Rennsport verwendet werden, ausgerüstet: Sport-ABS, Traction-Control, elektronisches Fahrwerk, Quick-Shift, Engine-Brake-Control und Ride-by-Wire.

Honda Crosstourer
Honda stellt das leistungsstarke Allround-Bike Crosstourer vor.

Honda

Honda stellt das leistungsstarke Allround-Bike Crosstourer, den Großroller Integra mit Motorradeigenschaften und die Mittelklasse-Maschine NC 700 in den Versionen "S" und "X" vor, zeigt mit dem Vision 50, dem Vision 110 und Wave 110 jedoch auch preisgünstige Einstiegsfahrzeuge. Zudem hat der Hersteller die Modelle Gold Wing, CBR 1000RR Fireblade, VFR 1200F, CFR 450R, CRF 250 R und CFR 150R überarbeitet.

Husqvarna Concept Moab
"Concept Moab" nennt sich diese moderne Interpretation eines Scramblers von Husqvarna, was in den 60er-Jahren ein beliebtes geländetaugliche Motorrad war.

Husqvarna

Kurz nach der Fahrvorstellung der Husqvarna Nuda 900 überrascht die Marke mit einer Studie: "Concept Moab" nennt sich diese moderne Interpretation eines Scramblers, das in den 60er-Jahren ein beliebtes geländetaugliches Motorrad war. Mit 650 ccm-Motor und 17-Zoll-Rädern ausgestattet, zeigt sie beim Design eine eindeutige Retro-Sprache bis hin zur Farbgebung, dennoch ist die Moab modern ausgestattet. LED-Leuchten und digitale Instrumente sind sichtbare Zeichen dafür.

MV Agusta

Beim Heimspiel in Mailand trumpft auch MV Agusta aus Varese auf und zeigt unter anderem die neue Brutale RR 1090. Das 116 kW/158 PS starke unverkleidete Bike hat einen 1.078 ccm umfassenden Hub, einen Chrom-Molybdän-Stahlrohrrahmen und feinste Federelemente sowie üppige Bremsen. Die Maschine ist in drei verschiedenen Farbkombinationen ab Ende November für rund 18.800 Euro beim Händler zu bekommen.

Yamaha YZF-R1
Der Supersportler YZF-R1 ist zusätzlich in der Aufmachung "50th Anniversary" zu bekommen, denn Yamaha hat sich vor 50 Jahren erstmals am Motorrad Grand Prix-Sport beteiligt.

Yamaha

Wettbewerber Yamaha hat die Enduro WR450F erneuert und den Supersportler YZF-R1 modernisiert. Für viele Modelle stehen neue Farben zur Verfügung. Zusätzlich sind fünf Modelle in der Aufmachung "50th Anniversary" zu bekommen, denn Yamaha hat sich vor 50 Jahren erstmals am Motorrad Grand Prix-Sport beteiligt. Zudem zeigt sich der Großroller TMAX bei Motor, Fahrwerk und Antrieb überarbeitet. Den Komfort erhöht das justierbare Windschild und ABS sorgt für sicheres Bremsen.

Zero MX
Die Zero X kommt als reine Straßenversion daher, die Zero MX ist dagegen Moto Cross-tauglich.

Zero Motorcycles

Zero Motorcycles aus Santa Cruz/USA ist ein Elektromotorradhersteller. Mit einem neuen langlebigeren Akku sollen alle Maschinen mehr als 160 Kilometer weit kommen. Der Streetfighter Zero S schafft eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h, die Dualsportmaschine Zero DS erreicht 128 km/h Spitze. Beim Bremsen wird die Batterie geladen. Das Stadtverkehrsmodell heißt Zero XU und hat wie die beiden anderen Fahrzeuge einen wartungsfreien Antrieb und ebenso einen Riemenantrieb. Ergänzt wird das Angebot durch zwei Off-Road-Modelle. Die Zero X kommt als reine Straßenversion daher, die Zero MX ist dagegen Moto Cross-tauglich. Preisgünstigstes Modell der Marke ist die Zero XU ab 7.695 Euro, Zero S und Zero DS kosten mindestens 11.495 Euro. Zero Motorcycles gibt es seit 2007.

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