Mit den Studien 130R und 140S will Chevrolet auf der Auto Show in Detroit Kunden von morgen dazu inspirieren, eigene Ideen in die Produktion dieser beiden Modelle einfließen zu lassen.
Der Chevrolet 130R ist ein Coupé mit Platz für vier Personen. Sein Design beruht auf traditioneller Sportwagenoptik. Für die Lackierung wählten die Verantwortlichen einen Rot-Metallic-Ton. Als Kontrast gibt es mattgoldene Räder mit 245/40er Reifen im 20 Zoll-Format. Überhaupt weist die Studie enge Verbundenheit zur Sportwagentradition des Unternehmens auf: die schon erwähnten goldenen Räder, geradlinige Seitenteile und das bekannte Emblem mit den gekreuzten Flaggen erinnern an eine erfolgreiche Vergangenheit.
Angetrieben wird das Coupé von einem 1,4-Liter-Turbomotor mit 110 kW/150 PS. Das Triebwerk arbeitet mit einem regenerativem Bremssystem und einer sogenannten Drehmomentglättung beim Beschleunigen. Zur Kraftstoffeinsparung ist der 130R zudem mit einer Start-Stopp-Automatik ausgerüstet. Geschaltet wird mit Sechganggetrieben - serienmäßig als Automat und als Option auch manuell. Das feine Zusammenspiel von Turbotriebwerk und Kraftstoffeffizienz sollen dafür sorgen, dass der heckangetriebene 130R mit nur 5,9 Litern je 100 Kilometer auskommt.
Die zweite Studie, die auf den Namen 140S hört, kann auf das gleiche Triebwerk bauen, ist jedoch ein dreitüriges Fließheckmodell, das anders als der 130R über die Vorderräder angetrieben wird. Der 140S basiert auf derselben Architektur wie der Chevrolet Cruze und der Chevrolet Volt. Auch bei ihm setzen die Amerikaner auf Tradition und spendieren dem Conceptcar Chromräder im 21-Zoll-Format.
Die Studien sollen als Basis für die Wünsche der jungen Kunden weiterenwickelt werden. Diese wünschen sich ein Coupé mit Platz für vier Personen, geringen Verbrauch, kommunikative Konnektivität für Internet, Smart Phones und mehr, sowie einen günstigen Anschaffungspreis.
Die beiden Studien, deren Produktionskosten unter 20 000 Euro liegen sollen, werden nach Detroit noch auf weitere Messen gehen, wo Chevrolet die Meinungen und Wünsche der Kunden sammeln wird. Im Idealfall sollen sie später umgesetzt werden - so entsteht nach Meinung der Chevrolet-Verantwortlichen ein Auto für eine neue Generation von Autofahrern.

