Mini baut das Dreiliter-Auto: Trotz anständiger Fahrleistungen soll sich der neue Mini One D mit nur 3,9 Litern Durchschnittsverbrauch begnügen – zahlreicher Hightech-Maßnahmen sei Dank. (powered by Speed Heads , 01.01.2009)
Ab September 2009 sorgt mit dem Mini One D ein neuer Einstiegs-Diesel für besonders wirtschaftlichen Fahrspaß. Der Antrieb basiert auf dem 1,6 Liter großen Diesel-Motor des Mini Cooper D. Mit Turbolader und Common-Rail-Direkteinspritzung ausgestattet, erzeugt die neue Version dieses Vierzylinder-Motors eine Höchstleistung von 90 PS und ein maximales Drehmoment von 215 Nm. Kostenpunkt: 18.100 Euro.
Die Leistung von 90 PS liegen bei einer Motordrehzahl von 4.000 U/min an. Das maximale Drehmoment von 215 Nm stellt der Vierzylinder bereits bei 1.750 U/min zur Verfügung. Den Spurt von 0 auf 100 km/h absolviert der Mini One D in 11,5 Sekunden, der Topspeed beträgt 182 km/h. Der im EU-Testzyklus ermittelte Durchschnittsverbrauch beträgt 3,9 Liter je 100 Kilometer, der CO2-Wert beläuft sich auf 104 g/km.
Viel Hightech für Effizienz und Fahrspaß
Serienmäßig ist der neue Mini One D mit einem Dieselpartikelfilter und zahlreichen Maßnahmen zur Effizienzförderung ausgestattet, die wirksam zur Reduzierung der Verbrauchs- und Emissionswerte beitragen. Dazu gehört die Bremsenergie-Rückgewinnung, mit der die Erzeugung von Strom für das Bordnetz auf die Brems- und Schubphasen des Fahrzeugs konzentriert wird, ebenso wie die Auto-Start-Stopp-Funktion zur Abschaltung des Motors beim Halt vor einer Ampel oder an Kreuzungen.Darüber hinaus verfügt der Mini One D über eine Schaltpunktanzeige, die den Fahrer auf einen für effizientes Fahren sinnvollen Wechsel des Ganges aufmerksam macht. Ein präzise agierendes Sechsgang-Handschaltgetriebe überträgt die Antriebskraft auf die Vorderräder. Fester Bestandteil des Mini One D ist auch das für Mini typische Go-Kart-Feeling. Das agile Handling stellen die Vorderachskonstruktion mit McPherson-Federbeinen, die Multilenker-Hinterachse und die elektromechanische Servolenkung EPS (Electrical Power Steering) sicher.
Auch die Lenkung spart Sprit
Die geschwindigkeitsabhängige Servounterstützung ermöglicht niedrige Lenkkräfte beim Einparken und ein präzises Ansprechen bei Autobahntempo. Zusätzlich fördert die EPS die Effizienz des Fahrzeugs, weil der Elektromotor immer nur dann aktiv wird und Energie verbraucht, wenn Lenkunterstützung erforderlich ist beziehungsweise vom Fahrer gewünscht wird. Zur Sicherheitsausstattung des Mini One D gehören ferner Frontairbags und seitliche Kopf-Thorax-Airbags. Alle Rückhaltesysteme steuert eine zentrale Sicherheitselektronik samt Sensorik. Die Serienausstattung des neuen Einstiegsdieselmodells entspricht der des Mini One. Ebenso weist das Erscheinungsbild Parallelen zum Basis-Benziner auf: Auch der Mini One D besitzt ein Dach in Wagenfarbe und eine spezifische Ausführung des Hexagon-Kühlergrills, die sich durch einen Chrom-Rahmen in Kombination mit schwarzen Querlamellen von den anderen Modellvarianten abhebt. Analog zum Mini One besitzt der Mini One D ebenfalls schwarze Spiegelkappen und einen schwarzen Heckklappengriff, während das verchromte Endrohr der Abgasanlage dem Mini Cooper D entspricht.