Als erster Serien-Hybrid-Pkw mit Lithium-Ionen-Batterien bringt Mercedes Mitte 2009 den S 400 Blue Hybrid auf den Markt. Er soll sich wie eine normale S-Klasse fahren, aber nur 7,9 Liter Superbenzin auf 100 Kilometern verbrauchen.
Auf Basis des S 350 wird das Flaggschiff der Marke von einer Kombination aus dem weiterentwickelten V6-Benzinmotor und einem kompakten Elektromotor angetrieben. Damit stehen eine Gesamtleistung von 220 kW/299 PS und ein Drehmomentmaximum von 375 Nm zur Verfügung. Tempo 100 erreicht die Luxuslimousine in 7,3 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 250 km/h.
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- Im edel gestalteten Inneren des Mercedes S600 Pullman sorgen vier vis-à-vis angeordnete Massagesitzen für Entspannung
Aller sparsamen Dinge sind drei
Erstmals ist es den Ingenieuren gelungen, eine Start-Stopp-Automatik mit einem Automatikgetriebe – der 7G-Tronic - zu koppeln. Sie sorgt dafür, dass sich der Verbrennungsmotor nicht nur im Stillstand, sondern schon beim Heranrollen an eine rote Ampel bei Geschwindigkeiten unter 15 km/h abschaltet. Wird die Fußbremse gelöst, startet das Aggregat wieder von allein. Diese Unterbrechung stört nicht, weil die volle Leistung sofort wieder parat steht.Der Durchschnittsverbrauch soll trotz üppiger Leistungsdaten nur 7,9 Liter Superbenzin auf 100 Kilometern betragen, was einem CO2-Ausstoß von 190 Gramm CO2 pro Kilometer entspricht. Neben der Hybridtechnik und der Start-Stopp-Automatik sorgt eine Bremskraftrückgewinnung für den verringerten Verbrauch. Bei konstanter Fahrt soll der Verbrauchsvorteil im Vergleich zum konventionell angetriebenen S 350 bei rund 0,9 Litern Sprit auf 100 Kilometern liegen.
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- Mit 6,36 Metern ist die viertürige Stretch-Limousine mehr als einen Meter länger als die Langversion der S-Klasse
Sauber in den kommenden Sommer
Die Markteinführung in Westeuropa ist für Juni 2009 geplant. Der Preis des Mercedes S 400 BlueHybrid ist noch nicht bekannt, dürfte sich aber ein paar tausend Euro über der Standardversion des S 350 bewegen, die ab rund 74.000 Euro zu haben ist. Sparsamkeit spielt beim weiteren Mercedes-Highlight des Pariser Autosalons eine eher untergeordnete Rolle. Denn mit dem schwer gepanzerten S 600 Pullman Guard will Mercedes die Tradition der Staatskarosse wiederbeleben. Mit 6,36 Metern überragt die viertürige Stretch-Limousine sogar die Langversion der S-Klasse um über einen Meter. Der Radstand beträgt 4,30 Meter, was für großzügige Platzverhältnisse im edel gestalteten Inneren sorgt. Die vier Fondpassagiere nehmen auf vis-à-vis angeordneten Massagesitzen Platz, eine tönbare Scheibe trennt sie vom Fahrer, der per Gegensprechanlage aber jederzeit erreichbar ist. An Bord sind zudem TV, DVD-Spieler und ein Kühlfach.
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- Der Chauffeur ist durch eine tönbare Scheibe von den Fondpassagieren getrennt, aber jederzeit durch eine Gegensprechanlage erreichbar
V12 Biturbo mit 517 PS – und das ist auch nötig
Für den Antrieb sorgt der bekannte Zwölfzylinder-Biturbo-Ottomotor mit 380 kW/517 PS Leistung und einem maximalen Drehmoment von 850 Nm. So viel Leistung muss sein, denn die Pullman-Limousine hat einiges an Panzerung zu tragen. Sie erreicht die höchste Schutzklassennorm B6/B7 und lässt weder Gewehrkugeln noch Handgranatsplitter in den Innenraum dringen. Zudem sollen ein selbstdichtender Tank, Notlaufreifen und eine Feuerlöschanlage für Sicherheit der Insassen sorgen.Der Preis der Staatslimousine liegt im hohen sechsstelligen Bereich, genaue Zahlen kommuniziert Mercedes nur bei konkretem Interesse. Das erste Fahrzeug soll künftig an den Fuhrpark der Bundesregierung vermietet werden und hohe Staatsgäste chauffieren. Weitere Fahrzeuge sind laut Hersteller bereits von internationalen Kunden bestellt. Wer sie sind, bleibt geheim.

