Attraktive Fußgängerinnen als Gefahrenpotential
Männer reagieren stärker auf gut aussehende Passanten als Frauen. So lässt sich jeder fünfte Mann von attraktiven Fußgängern vom Straßenverkehr ablenken – Autofahrerinnen zeigen sich da konzentrierter: Nur sechs Prozent der Befragten gaben an, sich von attraktiven Passanten beirren zu lassen. Das ergab eine repräsentative Umfrage der GfK im Auftrag der Zurich Gruppe Deutschland.
Baustellen kosten Aufmerksamkeit
Mit knapp 47 Prozent stehen Baustellen bei beiden Geschlechtern ganz oben auf der Ablenkungsliste. Auf der Suche nach dem richtigen Weg lassen sich 56 Prozent vom Verkehrsgeschehen ablenken. Auch das Telefonieren und das Schreiben von SMS-Nachrichten kosten Aufmerksamkeit: Knapp 45 Prozent der Befragten Autofahrer geben an, dass sie sich dadurch vom Straßenverkehr abwenden. Auffällige Werbung empfinden rund 18 Prozent als störend und 16 Prozent lassen sich von besonders schönen Landschaften vom Verkehrsgeschehen auf andere Gedanken bringen.
50 Prozent der Autofahrer erlebten bereits kritische Situationen
Mehr als die Hälfte der Befragten bestätigten außerdem, während einer Autofahrt bereits einmal in einer brenzligen Situation gewesen zu sein – ausgelöst durch Ablenkungen. Offenbar wird die Gefahr, die Telefonieren oder das Schreiben von Kurznachrichten während der Fahrt mit sich bringen, unterschätzt.
Mehrheit wünscht sich bessere Fahrbahnausleuchtung
Auf die Frage, welche Maßnahmen im Straßenverkehr Unfälle vermeiden können, nannten fast zwei Drittel der Deutschen Autofahrer eine bessere Fahrbahnausleuchtung und mehr als 50 Prozent eine bessere Fahrbahnmarkierung. Immerhin: Knapp 42 Prozent sind der Ansicht, ein Verbot sämtlicher Aktivitäten während der Fahrt, wie essen, trinken, rauchen und sogar telefonieren mit Freisprechanlage helfe, Unfälle zu vermeiden. Erstaunlich ist auch, dass 25 Prozent der Autofahrer ein generelles Tempolimit von 120 Stundenkilometern auf Autobahnen befürworten.

