Ab November darf auch in der neuen Mercedes E-Klasse transportiert werden, was das Zeug hält: Das neue T-Modell steht in den Startlöchern. (powered by Speed Heads , 01.01.2009)
Wie Limousine und Coupé verbindet der ab knapp 42.000 Euro erhältliche und bis zu 388 PS starke Kombi Komfort und Funktionalität. Mit der neuen E-Klasse gingen eine Reihe technischer Innovationen an den Start, die - von der Müdigkeitserkennung bis zur automatischen Vollbremsung bei erkannter akuter Aufprall-Unfallgefahr - selbstverständlich auch das T-Modell erhält. Hinzu kommen Neuerungen in der Funktionalität des Laderaumes.
Schon im Stand wirkt das das neue T-Modell sehr souverän. Die Charakterform basiert auf dem neuen Mercedes-Stil, der inzwischen von mehreren Baureihen repräsentiert wird. Ein Beispiel: die Seitenansicht. Dank glänzend schwarzer Blenden rücken B- und C-Säule optisch in den Hintergrund und die gesamte Seitenscheibenfläche wirkt wie eine optische Einheit. Besonders sticht der muskulöse Schwung am hinteren Seitenteil vor den Hinterrädern ins Auge. Filigran wirkt das neue T-Modell so sicher nicht, was bei den üppigen Ausmaßen (4,90 Meter Länge, 1,85 Meter Breite und 1,47 Meter Höhe) aber auch nicht verwundert.
Das Heck: Stimmiger als bei der Limousine
Das Heck des Kombis ist sicher besser gelungen und stimmiger proportioniert als das der E-Klasse-Limousine. Die Designer haben die horizontalen Linien besonders betont, etwa mit dem Band aus Heckleuchte und verchromter Griffleiste. Die neuen LED-Leuchten sind zweiteilig und setzen sich optisch von der Seitenwand in die Heckklappe fort.Das Besondere am Laderaummanagement zuerst: Die Heckklappe lässt sich automatisch mit dem Fahrzeugschlüssel oder einem Druck auf den Griff öffnen. Das sogenannte „Quickfold“-System ermöglicht das Umklappen der Rücksitzlehne vom Kofferraum aus - dazu braucht man weder die Kopfstützen noch die Sitzflächen der Fondsitze zu verstellen. Praktisch: Beim Umklappen der Rücksitzlehnen entsteht eine ebene Ladefläche.
Edler Packesel
Mit einem Ladevolumen von bis zu 1.950 Litern setzt das neue E-Klasse T-Modell den Maßstab in seiner Klasse. Nicht nur im Laderaum, auch im Passagierabteil hat Mercedes die großzügigen Abmessungen des Vorgängers nochmals verbessert. So haben sich sowohl Ellbogen- als auch Kopffreiheit der Fondpassagiere um einen halben Zentimeter verbessert.Ein Ladegut-Management befindet sich serienmäßig an Bord. So erhöht beispielsweise der Faltladeboden, der sich aufstellen und in verschiedenen Positionen arretieren lässt, das nutzbare Lademaß deutlich. Grundsätzlich gehören zur Serienausstattung ebenfalls die Laderaumabdeckung und das Sicherungsnetz. Darüber hinaus gibt es eine optionale Klappsitzbank im Laderaum.
Motoren: Deutliche Verringerung von Verbrauch und Emissionen
Mit neuen Motoren und einer Vielzahl an Optimierungen bei Aerodynamik, Gewicht und Energiemanagement konnte Mercedes den Verbrauch und die Emissionen des neuen T-Modells deutlich reduzieren. Beispielhaft dafür ist der für 47.719 Euro erhältliche E 250 CDI BlueEfficiency mit 204 PS sowie 500 Nm Drehmoment bei einem Verbrauch von 5,7 Litern auf 100 Kilometern bzw. 150 g CO2/km. Beim Start des neuen T-Modells umfasst das Motorenprogramm fünf Triebwerke, die alle die Euro 5-Abgasnorm erfüllen und zwischen 170 PS und 388 PS leisten. Basisdiesel ist der 44.800 Euro teure E 220 CDI mit 170 PS. Als kräftigster Selbstzünder steht der E 350 CDI mit 231 PS bereit, der allerdings auch fast 10.000 Euro teurer ist. Bei den Benzinern steht als Einstieg der gut 55.000 Euro teure E 350 CGI mit 292 PS zur Verfügung. Als vorläufig stärksten Benziner offeriert Mercedes für 70.000 Euro das E 500 T-Modell, dessen V8-Sauger 388 PS leistet. Im Frühjahr 2010 wird die Motorenpalette um zwei weitere Diesel und drei Benziner – vor allem nach unten – abgerundet. Dann ist auch der Allradantrieb „4Matic“ zu haben.
Fahrwerk: Serienmäßig automatische Niveauregulierung hinten
Für Langstreckenkomfort sorgt beim neuen E-Klasse T-Modell das neu entwickelte „Direct Control“-Fahrwerk mit adaptivem Dämpfungssystem. Darüber hinaus stellt die ebenfalls serienmäßige Luftfederung an der Hinterachse sicher, dass der Kombi auch bei voller Zuladung stets sein Niveau hält. Insgesamt passte Mercedes die Fahrwerksabstimmung des T-Modells an die geänderte Karosseriegeometrie an und legte sowohl die Dämpfung als auch die Stabilisatoren etwas straffer aus. Damit soll das T-Modell ohne Einbußen beim Abrollkomfort genauso agil wie die Limousine sein.