Kraftstoffpreise laut ADAC völlig überzogen

Ein Preisvergleich in 20 deutschen Städten führt zu Tage was viele schon ahnten: Die Autofahrer zahlen beim Tanken derzeit teilweise extrem überteuerte Preise. ( , 16.03.2010)

Inakzeptables Preisniveau

Wie der monatliche ADAC-Kraftstoffpreisvergleich an Markentankstellen in 20 deutschen Städten ergab, kletterte der Preis für Superbenzin mancherorts auf 1,469 Euro je Liter. Der Dieselpreis stieg vereinzelt auf 1,239 Euro. Gleichzeitig fiel der Preis für Rohöl der Sorte Brent auf 77 Dollar je Barrel. Für den ADAC ist das derzeitige Preisniveau völlig inakzeptabel. Es zeigt sich einmal mehr, dass die Mineralölkonzerne kaum einen Versuch auslassen, ihre ohnehin großen Gewinne auf dem Rücken der Autofahrer noch zu steigern.

Hohe regionale Unterschiede

Die teuersten Städte sind Dortmund, Dresden und Saarbrücken mit einem Benzinpreis von 1,469 Euro. Am günstigsten tanken die Autofahrer derzeit in Stuttgart und Köln mit Benzinpreisen von 1,407 bzw. 1,408 Euro. Teuerste Dieselstädte sind Saarbrücken und Dresden mit Preisen von 1,239 Euro. Noch am günstigsten kommen Dieselfahrer derzeit in Stuttgart weg. Dort kostet der Selbstzünderkraftstoff 1,179 Euro, gefolgt von Köln mit 1,186 Euro. Doch weitere Preissteigerungen stehen schon vor der Tür: Erfahrungsgemäß erhöhen die Mineralölkonzerne gerade zur Osterzeit die Spritpreise.

Nur beim günstigsten Anbieter tanken

Laut ADAC können die Autofahrer durch preisbewusstes Tankverhalten die Preisentwicklung beeinflussen. So sollte man nach Möglichkeit vor dem Tanken Ausschau nach günstigen Anbietern halten und grundsätzlich nur dort den Tank nachfüllen. Informationen über aktuelle lokale Kraftstoffpreise in Deutschland sowie die Preise im europäischen Ausland gibt es unter www.adac.de/tanken.

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