Toyota-Konzern mit zwei sportlichen Glanzstücken
Jaja, Toyota stellt in Genf die neue Prius-Familie und die Yaris-Studie HSD Concept vor. Zum Glück ist die Motorvision weder auf Kleinwagen noch auf alternative Antriebe spezialisiert. Das was uns interessiert, ist der bereits im vergangenen Jahr in Genf präsentierte Toyota FT-86. In diesem Jahr zeigen die Autobauer aus dem Land der aufgehenden Sonne die Weiterentwicklung FT-86 II. Der Hecktriebler mit Front-Boxermotor soll in die Fußstapfen von Celica, Supra und MR2 treten und gibt nun einen noch genaueren Ausblick darauf wie der künftige Toyota Sportwagen aussehen wird. 2012 kommt er nach Europa.
Lexus LFA Nürburgring Performance Paket
Toyotas Luxusmarke Lexus hat seinen eigenen Sportwagen am Start – den LFA. Auch er ist uns schon bekannt. In Genf zeigt Lexus die Nürburgring Edition des LFA. Nur 50 von insgesamt 500 LFA bekommen das Nürburgring Performance Paket. Dies beinhaltet Modifikationen an Fahrwerk, Antrieb und Aerodynamik für eine noch bessere Performance. 65 Prozent der LFA-Karosserie bestehen aus Kohlefaserverstärktem Kunststoff. Dazu gibt es einen Nordschleifen-Lehrgang und eine Nürburgring-Jahreskarte inklusive. Die Serienproduktion ist in Japan bereits angelaufen. Pro Tag wird ein Fahrzeug per Hand gefertigt.
Nissan mit Elektro-Sportler, Infinity mit neuem Crossover
Genf ist außerdem die Bühne für Nissans neue Konzeptstudie Esflow. Genau wie Tesla will Nissan einen alternativen Antrieb mit Fahrspaß verbinden. Der heckangetriebene Esflow wird von demselben Motor befeuert wie der Nissan Leaf. Und dieser wurde jüngst zum „Auto des Jahres 2011“ gewählt - als erstes Elektrofahrzeug überhaupt. Nissans Edelmarke Infinity stellt in Genf ebenfalls eine Studie vor. Der Etherea gehört größenmäßig in die Golfklasse, ist aber tatsächlich eine wilde Mischung aus Limousine, Coupé und Schrägheck. Ob der Etherea in Serie geht, ist noch unklar.
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- Der Veloster besitzt ein einzigartiges 1+2 Türkonzept. Der Sinn der Sache ist, den Fondpassagieren den Einstieg ins Kompakt-Coupé zu erleichtern.
"Neues Denken, Neue Möglichkeiten"
So lautet der neue Slogan von Hyundai - die Marke, die bisher wenig für aufregende Designs stand, bleibt sich selbst treu. Allerdings muss man Hyundai schon den Überraschungsmoment zugestehen, wenn sie eine Studie mit witzigem Türkonzept präsentieren. Der Veloster besitzt ein einzigartiges 1+2 Türkonzept. Der Sinn der Sache ist, den Fondpassagierenden Einstieg ins Kompakt-Coupé zu erleichtern. Angetrieben wird der Veloster vom neuen 1,6 Liter Benziner in Kombination mit einem Doppelkupplungsgetriebe. Ab Mai steht der Veloster bei den europäischen Hyundai-Händlern. Weltpremiere feiert in Genf auch der i40. Hyundai selbst sieht ihn als die bedeutendste Neuheit seit Jahren. Er soll der Marke helfen, sich im Premium-Segment zu etablieren. 2012 rollt auch er zu den Hyundai-Händlern.
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- Mazda präsentiert in Genf die Studie Minagi. Sie soll der Nachfolger des CX-7 werden und in der Serie wahrscheinlich CX-5 heißen.
Mazda: Nachfolger für den CX-7
Mazda präsentiert in Genf die Studie Minagi. Sie soll der Nachfolger des CX-7 werden und in der Serie wahrscheinlich CX-5 heißen. Dabei wird der Minagi zehn Zentimeter kürzer, 300 Kilogramm leichter und sparsamer als der CX-7. Angetrieben wird er von einer neuen Generation von Benzin- und Dieselmotoren.
Suzuki Swift S-Concept
Eine sportlichere Ausgabe des Swift zeigt Suzuki. Die Karosserie des 2010 präsentierten Swift ist tiefer gelegt und um 60 Millimeter verbreitert. Aufmerksamkeit erregen der Frontstoßfänger und der mächtige Heckspoiler. Unter der Haube sitzt der 1,6 Liter M16A-Benziner, der an die 107 PS leisten dürfte und seine Kraft an die Vorderräder schickt. Unter den vielen PS-geschwängerten Modellen auf dem Genfer Autosalon hat es der Swift S-Concept jedoch schwer, für Aufmerksamkeit zu sorgen.

